Rako-Boxen, Ausrüstungs- und Gepäcktransport neu definiert

Zubehör, Umbauten, Tuning
Bacardi
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Beitrag von Bacardi »

Nach ziemlich exakt 12monatiger, nicht immer komplikationsfreier Schwangerschaft haben wir im Rahmen der Herstellung einer gewissen Tourtauglichkeit nach erfolgreicher Spionage bei erfahrenen und angehenden Auto-Campern nun Nägel mit Köpfen gemacht. Unsere Schublade war ja erst der Anfang und ist nicht mehr als ein „Grundgerüst“, worin fortan der vergleichsweise schwere Proviant untergebracht wird.

Das ganz bewusst provozierte Chaos am Lago di Garda hat die Entscheidung reifen lassen, nun endlich niederzukommen und in ein Ladesystem zu investieren, welches die Transport- und Versorgungslogistik deutlich vereinfacht. Wir haben schon immer bewundert, welche Volumina an Gerödel der Leimener Globetrotter in seinem KDJ 120 zu verstauen vermag, und mit welcher Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit er mit einem Handgriff jeden Artikel aus dem badensischen Kiosk hervorzaubert! In dem demütigen Bewusstsein, von diesem Maß an Perfektion heute und auf ewig Lichtjahre entfernt zu sein, trafen heute 12 Rako-Boxen unterschiedlicher Größe hier ein, was unsere Hoffnung schürt, dass Hektik, Schweiß und Keiferei im Camp nunmehr der Vergangenheit angehören …

Die Bestückung der Kisten birgt nun freilich weiteren Diskussionsbedarf in sich. Als treusorgender Ehemann habe ich in weiser Voraussicht auch 6 kleinere Kisten eingeplant. Leitfaden ist nun eine Sortierung nach Themenschwerpunkten, wie z.B.

-Küche
-Kaffee- und Teeküche
-Barbecue
-Vorratsbier, polnischer Landwein und Coke
-Licht und Sicht
-Strom/Energie
-Werkzeug
-Kleidung SIE
-Kleidung ER
-Schmutzwäsche
-diverser Kleinkram (Wäscheleine, MagLite, Beil…)
usw.

Man(n) muss jedoch kein Prophet sein, um vorauszusehen, was mit den KLEINEN Boxen passieren dürfte:

-Duschen mit Haare
-Duschen ohne Haare
-nur Haare
-nur Zähneputzen
usw.

Wenn die nächste Ehekrise überstanden ist, wird die Berichterstattung fortgesetzt…

Einer ärztlichen Empfehlung folgend, wurden noch airliner-Schienen auf dem Ausbau angebracht, um auch der gebotenen Ladungssicherung Rechnung zu tragen.

Ach so, im Zuge der Else-Schlankheitswochen habe ich die vorhandene Versorgungsbatterie ( 230 Ah, 72 kg) gegen ein Modell der lean cuisine (80 Ah, 19 kg) ausgetauscht. Ergebnis: Unsere 32-Liter-Engelkühlbox läuft mindestens 4 Tage (Test dann ohne Not abgebrochen) im Stillstand ohne Nachladen des Akkus, diese Autarkie sollte erst mal ausreichen.

Hier noch ein Bild der Kisten im Proberaum:

Bild


VG


vom frachtführenden Spediteur
Wenn die Klügeren immer nachgeben, wird nur noch gemacht, was die Dummen wollen!

Wenn Dir ein Vogel auf´s Hemd kackt, gräm Dich nicht, sondern freu´ Dich, dass Kühe nicht fliegen können.

Ich sage, was ich tue, und ich tue, was ich sage! Wer auf dicken Eiern geht, darf nicht hüpfen.
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Martl
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Beitrag von Martl »

Moin Dirk,

schöner Einkauf!!!!
Ich glaube aber du zeigst uns nicht alle Boxen. Ich sehe da keine mit 90 oder 120 Litern für
Bacardi hat geschrieben:-Kleidung SIE
Und welche willst du für
- Schuhe SIE
verwenden?

Planst du alle Kisten so zu verstauen, dass du drankommst ohne sie zu entnehmen?
Bilden die dann gleich eine ebene Fläche auf welche Doro das hübsche Haupt betten kann?

Ich murks doch auch immer noch am Innenausbau umanander und bin deshalb für jede Info und Idee sehr empfänglich.

Gruß
Martin
Schwarzes Auto mit Zeugs dran.
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Bacardi
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Beitrag von Bacardi »

Martl hat geschrieben:...Ich glaube aber du zeigst uns nicht alle Boxen. Ich sehe da keine mit 90 oder 120 Litern für
Bacardi hat geschrieben:-Kleidung SIE
Und welche willst du für
- Schuhe SIE
verwenden?
...
Schrei´es noch herbei :rofl: :!:

Unser "Ladekonzept", wenn man es denn vermessenerweise überhaupt als solches bezeichnen darf, steht unter anderen Prämissen :roll: :!:

Bevor ich Bilder liefern kann, hier der kurze Versuch einer Erklärung:

-die Kühlbox steht quer hinter´m Copilotensitz
-auf den letzten 56 cm zwischen Schublade und Heckpforte thront Rex
-zwischen Kühlbox und Trennrollo am Schubladenende verbleibt eine Ladefläche von 68 cm Tiefe und 1,38 m Breite, die wir mit den Rakoboxen füllen
-links neben der Kühlbox stehen Wasserkanister und Staubsauger
-nachts wird die linke Seite ausgeräumt, weil meine Frau dort nächtigt

Soweit der Stand der Überlegungen heute, was sich gleichwohl noch ändern kann. Sonntag sind wir (hoffentlich) schlauer...

Bilder folgen, sobald ich die airliner-Schienen vernünftig befestigt habe.

Gruß


vom Lastkahn-Kapitän
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sualk
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Beitrag von sualk »

Hi Dirk,
ich bin auch gerade auf dem Rako-Trip und konzipiere meinen Innenausbau drumherum.

Welche Größen (L x B x H) hast du denn bei den Boxen gewählt?
Denk immer dran: je mehr Ladekapazität du bereit stellst, desto mehr will man (resp. sie) einpacken. Die daraus resultierenden Diskussionen kenne ich :lol:

btw: Welche Bezugsquelle hast du für die Rakos?
Viele Grüsse
klaus
-----------------------
Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)
Bacardi
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Registriert: 12. Aug 2008, 22:03

Beitrag von Bacardi »

Hi Klaus!

Wir haben wie folgt disponiert:

4 X 60x40x22
2 X 40x30x22
6 X 30x20x22

Bezugsquelle:

http://www.engels.eu/de/index.php?n=1

Viel Spaß beim Messen und Diskutieren :wink: :!:

VG



Bacardi
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Martl
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Registriert: 21. Jul 2008, 19:34

Beitrag von Martl »

Bacardi hat geschrieben:
Bilder folgen, sobald ich die airliner-Schienen vernünftig befestigt habe.
Verwendest du von unten Schlagmuttern? Sonst kannst du oben keine Senkkopfschrauben nehmen und vergibst einige der der Rasten.

Und um eins würde ich mir mal gar keine Gedanken machen: Egal wer mitfährt, voll ist die Karre sowieso. Wenns nicht der halbe Schuhschrank der Gattin ist, ists eben unsere überlebenswichtige Ausrüstung :wink:

Gruß
Martin
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Bacardi
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Beitrag von Bacardi »

Martl hat geschrieben: Verwendest du von unten Schlagmuttern?
Nein, zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht, Martin, da die endgültige Einbauposition der Schienen noch nicht feststeht. Erst, wenn sich das "Konzept" bewährt hat und wir absehen können, daran festhalten zu wollen, schreiten wir zur Endlösung :wink: :!:

Nobody knows, wo und wie wir wieviele Kisten auf der nächsten Tour verzurren. Der Einbau war zu teuer, um ihn vorschnell zu verschandeln :nanana: :greenwink: .
Vorerst müssen 10 Stück 4mm Spaxschrauben je lfd. m reichen... :roll:

Gruß


Bacardi
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smiller
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Registriert: 3. Aug 2008, 15:44

Beitrag von smiller »

Bacardi hat geschrieben:...in ein Ladesystem zu investieren, welches die Transport- und Versorgungslogistik deutlich vereinfacht. Wir haben schon immer bewundert, welche Volumina an Gerödel der Leimener Globetrotter in seinem KDJ 120 zu verstauen vermag, und mit welcher Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit er mit einem Handgriff jeden Artikel aus dem badensischen Kiosk hervorzaubert! In dem demütigen Bewusstsein, von diesem Maß an Perfektion heute und auf ewig Lichtjahre entfernt zu sein, trafen heute 12 Rako-Boxen unterschiedlicher Größe hier ein, was unsere Hoffnung schürt, dass Hektik, Schweiß und Keiferei im Camp nunmehr der Vergangenheit angehören …...
-Küche
-Kaffee- und Teeküche
-Barbecue
-Vorratsbier, polnischer Landwein und Coke
-Licht und Sicht
-Strom/Energie
-Werkzeug
-Kleidung SIE
-Kleidung ER
-Schmutzwäsche
-diverser Kleinkram (Wäscheleine, MagLite, Beil…)
usw.
...
Das ist ein sehr interessantes Thema und genau damit beschäftige ich mich aktuell etwas eingehender, bzw. liege in den letzten Zügen der Umsetzung, muss die RaKo-Kisten noch kaufen. Die Geschichte zu meiner Planung will ich hier mal erzählen:
Auch mich hat immer wieder fasziniert, wie Jürgen seine ganzen Sachen transportiert und wie schnell er die Dinge griffbereit hat. Er sagte mir mal, dass sein System über 20 Jahre gewachsen sei und er schwört auf RaKo, wie im Übrigen auch der Bernie.
Vom Profi lernen,heisst es.
Gut, auf zwanzig Jahre Evolution kann ich nicht zurückschauen und in den vergangenen Jahren waren wir mit zu unterschiedlichen Konzepten campen (WoMo, Kombi und Wohnwagen und aktuell mit Else). Mussten in den vorangegangenen Jahren die Kisten v.A. leicht und billig sein, sind sie zukünftig nicht mehr richtig geeignet, weil untereinander wenig kompatibel oder halt Billigschrott. Beeindruckt von Lines Ausführung habe ich mich dann auch für die RaKo-Kisten entschieden und darüber nachgedacht, wie wir drei das in dem begrenzten Raum von Else umsetzen könnten. In den vergangenen Jahren hatte ich mir immer aufgeschrieben, was gefehlt hat oder ich vergessen hatte. Ich habe dann viele Fotos gemacht und mal so unser Equipment inventarisiert. Das hab ich mit MS excel gemacht mit dem Hintergedanken, dass ich später auch Checklisten sortieren lassen kann. Zur Kistenbeschriftung oder als Gedächtnisstütze bei progredientem Alzheimer.
1. Erstens wurde im Kreis der Familie festgelegt, was unverzichtbar ist, also mit soll.
2. Inventur, was ist da und hat sich schon bewährt.
3. Was ist unpraktisch, zu gross oder zu schwer?(so kam Martl zu seinem Tisch)
4. Was sind die Variablen und was nicht? Z.B. sollte das Schubladensystem weiterhin genutzt werden.Das Dachzelt auch, der Kühlschrank sowieso, etc und am Ende selbstverständlich auch der J9 bis auf unabsehbare Zeit.(soviel zu unseren HZJ-Ambitionen)
Am Ende fand sich ein sukzessive abzuarbeitendes Pfichtenheft, ähnlich dem von Dirk:
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Als nächstes stellt sich die Frage, wo ist überhaupt Platz zum Beladen?
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Anschliessend wo soll was hin?
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Und nun kommt die Spannende Frage, was passt denn da überhaupt?
Erleichternderweise konnte ich das ausprobieren, denn unsere Praxis verwendet RaKo-Kisten zum Probentransport. Dreidimensional zu messen ist nicht grade meine Stärke und in einem sich nach oben schmaler werdenden Auto gibt es die ein oder andere Engstelle.
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Nachdem Planung, die grundlegenden Punkte des Pflichtenheftes abgearbeitet sind und Kistenprobepacken nun beendet ist, kriege ich aller Voraussicht nach unser ganzes Geraffel unter und benötige dafür Folgende RaKo-Kisten (BxLxH):
3x600x400x340
3x400x300x185
1x400x300x340
1x600x400x185
Das bedeutet allerdings auch, dass ich nicht an jede Kiste komme ohne eine andere aus dem Auto zu nehmen, also bin ich auch weiterhin meilenweit von Jürgens Optimum entfernt. Aber mit zwei Frauen im Schlepp ist mehr nicht umzusetzen. Und die Diskussionen um den rationierten Platz werden noch hart. Ob das doch noch mal was wird mit dem HZJ :?: :wink:
Gut, jeweils mit Hund ist es auch eine Aufgabe. :wink:

@ Dirk, danke für den Link zu Engel, die waren sehr nett am Telefon, bin gespannt auf deren Angebot.

Noch eine letzte Anmerkung, bevor der komplette Platz bepackt ist, berücksichtigt etwas Platz für die tagesaktuellen Einkäufe :!: Daran hatte ich früher nie gedacht. Das ist sonst der erste Schritt für den Einzug des Chaos :!:
Und nun wünsche ich allen RaKoristen und deren BegleiterInnen die notwendige Begeisterung und Disziplin!
Besten Gruss aus der Nähe von B*e*e*e*d
Christoph
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Der LandCruiser-Club
Evolution meines Autos:
Bacardi
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Registriert: 12. Aug 2008, 22:03

Beitrag von Bacardi »

Lieber Christoph!

Ich freue mich über respektive danke Dir ganz herzlich für diesen phantastischen Beitrag :beifall: :tup: :!:

So hat wohl jeder von uns sein Kreuz zu tragen...

Ohne meine liebe Frau durch den Kakao zu ziehen, besteht folgende, grundlegende Kernproblematik: Während ich hier sitze, überlege und male (nein, vielmehr radiere :wink: :!: ) und sie dann mit einer Frage wie "Wo packen wir denn die Hundehandtücher rein?" konfrontiere, bekomme ich eine standardisierte Antwort nach dem Schema "Die stopfen wir schon noch irgendwo mit hin..." :( Genau von dieser Systematik will ich mich ja eigentlich lossagen...!!!

Ich verstehe das einfach nicht... Zuhause ist sie ein überaus pendantischer Drache (´Tschuldigung!), und on tour ist ihr alles latte...

Um das LCF-Phrasenschwein fleißig weiter zu mästen, beißt sich genau hier die Katze in den Schwanz :shock: . Dein Hinweis auf die Tageseinkäufe ist grandios, denn ich habe das Gezeter, als Madame die Fahrt vom Shoppingparadies zum CP mit Grillkohle und ganzen Ananas auf dem Schoß verbringen musste, schon fast wieder aus der Erinnerung gestrichen :idea: :!: Hier werden wir präventiv regulieren und rechtzeitig Platz in der nicht ganz unterdimensionierten Proviantschublade schaffen.

Weisst Du, wie sehr es mich angek...t hat, den Süßstoffstreuer zwischen Klopapierrollen, Tarpstangen und Petroleumlampen suchen zu müssen? Ich denke schon...! Wir persönlich können unsere phänomenale Pauschaltouri-Vergangenheit nun mal nicht binnen einiger Tage ungeschehen machen.

Es ist doch ganz wunderbar, sich auf dieser Ebene mal konkret austauschen zu können.

"Von Profis lernen" habe auch ich als mein Leitmotto auserkoren. Unabhängig davon, ob und wann sich mal wieder ein be-to-be Erfahrungsaustausch realisieren lässt, freue ich mich schon diebisch darauf. Nur mag man besagte Profis halt nicht permanent mit trivialen Fragestellungen behelligen...

Hat Frau Elgeti Dir nicht sofort die Preise genannt?

Frohes Schaffen nach Ergste und Offenbach


Bacardi
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sualk
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Registriert: 6. Aug 2008, 21:02

Beitrag von sualk »

Hallo RBF (= Rakobox-Freunde :D ),
da sind wir ja mal wieder bei einem meiner Lieblingsthemen!

Bei mir ist der Werdegang meiner Ideen zum Innenausbnau ähnlich wie bei euch: Erst mal schau'n, was die anderen so machen (grüss dich, Jürgen :wink: ), dann die eigenen Vorstellungen näher definieren (klasse gemacht, Christoph :beifall: ) und prüfen, was das Budget (kurz-/ mittelfristig - on the long run we're all dead) in Abstimmung mit dem Familienfrieden so hergibt :arab:

Das aktuelle Gesamtkonzept sieht bei uns (für 2 Erw. + mittelgroßer Hund) wie folgt aus:
Schlafen: Im Fahrzeug zur Not, grundsätzlich aber im (geräumigeren) Zelt.
Die Entscheidung fiel zugunsten eines Oztents, das man auch mal stehen lassen kann, wenn man nur eine Tagestour macht und abends wieder zum Campingplatz zurückkehrt.

Der Schlafplatz im Innenraum soll möglichst schnell herzurichten sein und, ausgehend von einem Schubladensystem im Heck, bis zu den Rückenlehnen der Vordersitze gehen.

Leider komme ich hier im Moment nicht weiter, da mir letzte Woche ein 5er BMW vorne rechts reingedonnert ist und Else jetzt einer mehrtägigen plastischen Schönheitsoperation unterzogen wird
(dabei hatte ich sie doch erst vor kurzem geliftet :lol: ).
Aber das ist eine andere Geschichte.

Stauraum: Basis des Innenausbaus ist ein Schubladensystem, das pro Schublade ein Innenmaß von 90 x 40 x 30 cm (L x B x H) hat. Die Größe wurde bewußt so gewählt: auf diese Weise passen eine Rako-Box mit 60 x 40 x 30 plus eine Box 40 x 30 (mit H = 28 cm) in die Schublade.
(Für den Alltagsgebrauch passen alternativ auch 3 Kästen Bier rein 8) )

Da es auf dem Markt kein fertiges System mit meinen Wunschmaßen gibt, bruzelt es ein Schlosser gerade fachgerecht aus Aluprofilen zusammen.

Auf dem Schubladensystem sollen zwei weitere Rakoboxen à 60 x 40 x 28 plus zwei à 40 x 30 x 28 mittels zweier Zurrschienen gesichert werden.
Evtl. lasse ich bei Ute noch eine kleine Reisetasche zu, die sich noch irgendwo unterbringen läßt :roll: ,
aber grundsätzlich gilt: die zur Verfügung stehende Boxenkapzität muss ausreichen :old:

Hinterm Fahrersitz thront unser Hund, da ist also schon kein weiterer Platz für zusätzliche Boxen. Und hinterm Beifahrersitz steht quer die Kühlbox
(Nein, keine Engel oder Waeco, sondern zur Abwechslung mal eine Kissmann mit 39l, da die für ihre Größe vergleichsweise niedrig baut).

Zur Unterbringung des ganzen Campinggerödels (Zelt, Stühle etc.) habe ich kurzerhand Bernies Idee :idea: mit der Thule-Dachbox übernommen.
Im Hinblich auf längere off road Einsätze sehe ich hier aber noch zukünfitgen Optimierungsbedarf :)

So, für heute gilt: :gutenacht:
Viele Grüsse
klaus
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