hohlraumversiegelung & unterbodenschutz

Alles rund um die Pflege des Wagens
Bacardi
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Beitrag von Bacardi » 5. Jun 2009, 00:17

Maschen-Draht-Zaun oder was :wink: :?:

In der These, dass Bitumen-Unterbodenschutz mit der Zeit versprödet und zu Rissbildung neigt, die wiederum einen fruchtbaren Nährboden für Feuchtigkeitsunterwanderung und Korrosion bereitet, kann ich Markus als alter Youngtimerdödel in vollem Umfang bestätigen!

Abhilfe: Überaus penible Kontrolle und Nachbehandlung mit fluid film (welches die Eigenschaft besitzt, "alten" UBS wieder zu elastifizieren), neben Mike Sander´s mit dat Geilste (und Effektivste), wo gibt!

Für diejenigen, die nicht auf den Pfennig gucken, hätte ich einen professionellen Tip zur Konservierung!

Eric, du wohnst doch im Dunstkreis des Oldtimer-Mekkas :lol: :?: Markus ist mit seinem Händler einfach hochzufrieden, wie ich es mit meinem "verflossenen" auch einmal gewesen bin und ihn hier lobend erwähnt habe...

@ Markus: Eric trinkt wahrscheinlich Jever, keine Hektik, keine Staus... :wink:

Bleibt doch einfach mal geschmeidig im Schritt, empfiehlt der Wüterich!

Gute Nacht,


Bacardi
Wenn die Klügeren immer nachgeben, wird nur noch gemacht, was die Dummen wollen!

Wenn Dir ein Vogel auf´s Hemd kackt, gräm Dich nicht, sondern freu´ Dich, dass Kühe nicht fliegen können.

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Cid
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Beitrag von Cid » 5. Jun 2009, 09:51

:trink:

jawoll ja, lieber Dirk!

Viele Grüße und schönes WE
Cid
KDJ 120 - D4D- 173 PS - Nestle| Bj. 08 | BFG MT 265/70 | Mittel.Diff. Sperre + Nestle Mitteldifferential-Schaltung | 100% Diff.Sperre HA | Nestle-UFS Motor-VTG/Mitteldiff.-Tank | HT-Advanced Fahrwerk | Safari-Snorkel + hochgelegte Achsentlüftungen| EngelMT27F | 115 l Zusatztank | MWRockslider

Toyo12
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Beitrag von Toyo12 » 2. Sep 2009, 20:17

Hallo,

ich habe zu obigen Arbeiten gerade ein Angebot eines Mike Sanders Stützpunktes vorliegen:
Roststellen (Achsen, Rahmen, etc.) abschleifen und mit Rostumwandler behandeln 480 €
Mike Sanders Hohlraumversiegelung (Türen, Rahmen, Spritzwand) 480 €
Unterboden mit Fluidfilm behandeln 240 €.

Macht komplett 1200 €!!! uppps!

Nu kommt ihr.

Gruss
Frank

Bacardi
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Beitrag von Bacardi » 2. Sep 2009, 21:34

Toyo12 hat geschrieben:...Macht komplett 1200 €!!! uppps!...
Guten Abend Frank!

Was möchtest Du hören :?:

Die Frage nach der Preiswürdigkeit kann nicht pauschal beantwortet werden, ohne den genauen Arbeitsumfang und die Qualität/Gewissenhaftigkeit der Ausführung zu kennen.

Beispiel Hohlräume: Wird quasi "blind" mit einer 360°-Sonde durch vorhandene oder zusätzlich gebohrte Löcher in die Türen hineingejaucht, oder werden die Verkleidungen, soweit möglich, komplett demontiert :?: Im Falle der Löcher-Methode: Wird vorher zumindest eine Kontrolle mit Endoskop zur Zustandsbestimmung durchgeführt :?: Werden die Arbeiten mit Bildern dokumentiert :?: .


Bedenke, dass der Materialbedarf von vielleicht 12 - maximal 15 Litern nur einen geringen Part des Auftragsvolumens verkörpert. Setzen wir hierfür mal großzügige 150-- Euro an, verbleiben knappe 1.000,-- für den Arbeitsaufwand. Je nach Verrechnungssatz kann der gute Mann dafür 20, 30 oder 40 Stunden arbeiten. Wenn er die Vorarbeiten gründlich erledigt, was insbesondere am Unterboden sehr zeitraubend sein kann, sind 20 Stunden schnell rum ... Wenn dann noch Verkleidungen demontiert und montiert werden .... :keineahnung:

Habe mal ein Schmuckstück professionell behandeln lassen, das hat unter Berücksichtigung der Aushärtezeiten 1 Woche gedauert, wobei 3 unterschiedliche Schichten ein- und aufgebracht wurden. Der Spaß hat dann 2.300,-- EUR gekostet, die ich gern entrichtet habe, weil ich dafür eine echte Gegenleistung bekommen habe und dieses Fahrzeug wohl auch in 20 Jahren keine Korrosion ansetzen wird.

:arrow: Quintessenz: Bezahle lieber 1200,-- für saubere, ehrliche Arbeit als 600,-- für alibimäßigen Pfusch, dann mehr kannst Du dafür ohnehin nicht verlangen.

Hoffe, dass Du mit dieser rein subjektiven Einschätzung zumindest mal einen Anhaltspunkt gewinnst.

Viel Erfolg


Bacardi
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Tequila
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Beitrag von Tequila » 3. Sep 2009, 06:12

Bacardi hat geschrieben: Quintessenz: Bezahle lieber 1200,-- für saubere, ehrliche Arbeit als 600,-- für alibimäßigen Pfusch, dann mehr kannst Du dafür ohnehin nicht verlangen ...
Das stimmt sicher und wenn man den Aufwand sieht der dahintersteckt bzw. dahinterstecken s o l l t e, dann kommt man schon suf die hier genannten Summen.

Allerdings muß man sich auch die Frage stellen, ob das wirklich sein muss :keineahnung:

Meine Erfahrung: Bei meinem Ersten habe ich jedes Jahr einen Urlaubstag geopfert und poliert, gewachst, Steinschläge abgetupft und zwei Dosen schwarzes Hammerite unter dem Fahrzeugboden verteilt. So weit so gut. Bei meinem Zweiten habe ich anfangs zwei Dosen Unterbodenschutzwachs auf dem Boden verteilt und dann nie wieder drum gekümmert. Als ich ihn abgegeben habe (2 1/2 Jahre alt), war kein Wachs mehr zu sehen, aber auch kein Rost :super:

Mein Aktueller scheint auf den ersten Blick mehr als nur dünnen Lack auf den Trägern zu haben. Es sieht auf jeden Fall aus wie eine strukturierte Schicht :?:

Mein Fazit lautet: Ich gebe das Geld lieber für was Anderes aus als es unters Auto zu schmieren. :sheep2:

Wie lange fahrt man denn so ein Auto? Und bei Jahres km Leistungen von > 70.000 km geht alles Andere eher kaputt als das irgendwas durchrostet.

UBS - wie auch immer geartet - lohnt sich bei einem J12 meiner Meinung nach nur dann wenn man vorhat das Auto 10 Jahre lang zu fahren und das tun wohl die Wenigsten :old:
Grüße
Heinz
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hoffentlich werd` ich nie erwachsen

Bacardi
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Beitrag von Bacardi » 3. Sep 2009, 08:36

Tequila hat geschrieben:...Allerdings muß man sich auch die Frage stellen, ob das wirklich sein muss :keineahnung: ...
Die Frage hat sicher ihre Berechtigung, Heinz :tup: :)

Ich habe sie ebenfalls mit einem klaren NEIN beantwortet, da ich bei unseren Fahrzeugen rostmäßig eine Haltedauer von locker 8 Jahren als völlig unproblematisch ansehe, die Verarbeitung en detail ist keineswegs so nachlässig, wie sie manchmal fälschlicherweise dargestellt wird! Eine Fahrzeug-Vollkonservierung hat hier in erster Linie perspektivischen Charakter.

Doch wenn der Kollege Frank sich mit diesem Thema beschäftigt, hat er sicher seine Hintergedanken :keineahnung: :?:

Was ich ihm nahelegen wollte, war allein der Vorschlag, dass wenn er schon investiert, dann doch wenigstens in eine nachhaltige Lösung, die den finanziellen Aufwand rechtfertigt. Allen Unkenrufen zum Trotz wird er beim Wiederverkauf von dieser Kohle nämlich nichts wiedersehen. Dort, wo die Karren ihr Rentendasein fristen werden, interessieren Rostschutz und Blechzustand einen Schxxxdreck, und man beherrscht die Kunst der Improvisation. Insofern betreibt Frank den Aufwand für sich selbst oder seine Erben und wird damit gewisse Erwartungen an die Qualität verbinden.

@Frank: "Mein" Konservierungsfachmann sitzt zufälligerweise in Hamburg :shock: :!:
Ich würde dort mal vorbeifahren und mich beraten lassen. Es ist hochinteressant ... :wink: :!:

Gruß


Bacardi
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Toyo12
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Beitrag von Toyo12 » 3. Sep 2009, 19:35

Hallo,
ja vererben wollte ich den J12 nicht, aber so 5-8 Jahre evtl. doch fahren, was bei 15-20.000 km gut passt, dann hätte er 150-250 tkm runter.

Mein Hauptargument ist: Ich mag kein Rost und bin da etwas pingelig! Ich geb es ja zu.

Ich bin demnächst noch bei Többen, mal sehen, was der mir rät. Meine Tendenz geht aber auch zu Rostschutz light, sagen wir mal eine Kombination von Drahtbürste, Fluidfilm und den Rest hol der Teufel.

Ob Hammerite sinnvoll ist? Habe da Zweifel. Wo man mit Hammerite hinkommt, sollte Fett erstrecht hinfinden und seinen Job machen.

Eine Vollkonservierung dürfte übertrieben sein, ist halt kein wirklich erhaltenswerter Oldtimer und soll eben nicht vererbt werden.

Danke erst einmal.

Gruss Frank

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Tequila
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Beitrag von Tequila » 3. Sep 2009, 20:40

Toyo12 hat geschrieben: Ob Hammerite sinnvoll ist? Habe da Zweifel. Wo man mit Hammerite hinkommt, sollte Fett erstrecht hinfinden und seinen Job machen.
Ich bin bekennender Hammerite Fan :oops: Der erste Wagen meiner Tochter wurde KOMPLETT mit Hammerite in hammschlagblau gerollt - sah klasse aus und hatte NIE Rost 8)

Aber unter dem Boden meines J12 habe ich die H. Sprühdose genommen - das Zeug kommt überall hin und es sah auch sehr gepflegt aus.
Grüße
Heinz
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sauerlandcruiser
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Beitrag von sauerlandcruiser » 3. Sep 2009, 23:09

Tequila hat geschrieben: Mein Aktueller scheint auf den ersten Blick mehr als nur dünnen Lack auf den Trägern zu haben. Es sieht auf jeden Fall aus wie eine strukturierte Schicht :?:
Kein Wunder! Ist ja auch ein Executive. Ist ja was für Besserverdiener :wink:
Gruß
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Tequila
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Beitrag von Tequila » 4. Sep 2009, 05:29

ich glaube kaum, dass die Leute bei Toyota einen Unterschied machen beim Fahrgestell ???

Vielleicht hat man die Lagerfahrzeuge irgendwann mal :keineahnung:
Grüße
Heinz
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