Dachzelt

Zubehör, Umbauten, Tuning
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sualk
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Beitrag von sualk » 24. Okt 2011, 10:26

Hi Jörg,
eine Adresse zum Folieren im Raum DA habe ich nicht parat.

Entweder über Tscharlies Link mal schauen oder in den Gelben Seiten unter Stichwort "Werbung" oder "Werbetechnik": Die ganzen Firmen, die entsprechende Werbefolien aufbringen können, schaffen dies sicherlich auch mit einer uni-farbenen Folie.
Viele Grüsse
klaus
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Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

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GOGOL
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Beitrag von GOGOL » 26. Okt 2011, 09:49

Moin Jörg,

willkommen im Klub der Dachzeltlinge. Auch waren bislang eingefleischte und überzeugte Warmduscher. Nach zwei Reisen mit Dachzelt, 4 Wochen Korsika und 3 Wochen Tunesien, mit nahezu täglichem Auf- und Abbau, müssen wir feststellen, es gefällt uns. Es sieht sicher anders aus, wenn es tagelang regnet oder die Temperaturen den Nullpunkt erreichen. Dann hört der Spaß wohl auf. Also eher etwas für warme Regionen mit wenig Regen. Die Hartschalenzelte dürften da sicherlich etwas angenehmer sein. Am Anfang hatten wir auch mit so einer Lösung geliebäugelt, aus Kostengründen dann aber zum gebrauchten RoofLodge gegriffen.

Wie Schlum schon erwähnt hat geht der Auf- und Abbau auf dem Wagendach mit dem Kran hervorragend. Wenn der Ausleger sehr lang und das Gewicht hoch ist, muß man ggf. ein Gegengewicht am Kran anbringen, z.B. in Form einer Gehwegplatte.

Jörg, mach weiter so! :D

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LG

Marlis & Jörn
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...und immer schön fröhlich bleiben!
Landcruiser GRJ78 MORPHO, 170 kW/231PS, Weiß, 2x90L Benzintanks, 50L Wassertank, EXTREM Windenstoßstange, Winde X-Power XEW-12500, Höherlegung, Spurverbreiterung hinten, 285/75R16 BF Goodrich AT K02, Toyota Snorkel, Diff.-Sperre hinten, OME Fahrwerk, Alu-Cab Shadow Awn

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Nanook
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Beitrag von Nanook » 30. Okt 2011, 09:15

Heute Nacht war es soweit!

Probeschlafen im Dachzelt ...

.... Wildnis (bei uns vorm Haus auf dem Parkplatz ...)

.... eisige Temperaturen (ok diese Nacht gings nicht unter 9 Grad)

..... Wettersturz (irgendwann hat es 10 Minuten genieselt; ich habs auf dem Kunststoffdach gehört)

.... wilde Tiere (Nachbar-Katze auf der Motorhaube)

.... und merkwürdige Geräusche (Jugendliche, deren Handy klingelte ...)


Aber ich habe durchgehalten. Kein Hotel angefahren. Nicht weinerlich ins eigene Schafzimmer gekrochen. Kein Wehklagen angestimmt .... nur heute Morgen in aller Ruhe und Ausführlichkeit das Badezimmer mit Beschlag belegt ...

Die Metamorphose zum "hardliner" schreitet voren ... hör ich da irgendjemanden sagen, dass ich übertreibe? Häää?

Grüße
Jörg
„Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren.“
Leonardo da Vinci

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smiller
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Beitrag von smiller » 30. Okt 2011, 11:14

Hallo Jörg,

Da hattest Du ja eine erlebnisreiche Nacht :!: :wink:
Glückwunsch zur Dachzeltwahl, diese Bauart ist nach meinem Dafürhalten die sinnvollste und stabilste :!:
Und nach meinen Erfahrungen braucht man sich über den Kippwinkel im Gelände keine ernsthaften Gedanken machen, wie Jürgen richtig anmerkte, merkt man das zusätzliche Gewicht auf dem Dach, aber es ist nicht zu befürchten das sich der Kippwinkel von 38-40° kritisch um 10° verringert.
Ich finde Seitenneigung als so unangenehm, dass ich wahrscheinlich immer recht weit vom kritischen Punkt entfernt bin.
Besten Gruss aus der Nähe von B*e*e*e*d
Christoph
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Nanook
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Beitrag von Nanook » 31. Okt 2011, 15:15

Hallo Christoph,

klar mir geht es wie dir. Ich versuche Kippwinkel bestmöglich zu vermeiden; leider funktioniert es halt nicht immer!

Das eigentlich Blöde ist Folgendes:

- Ich habe mir mal eine Tabelle gebastelt, in der ich ausgerechnet hatte, wie hoch darf man das Beinchen auf einer Seite heben, damit 30, 35, 40 oder 45 Grad Kippwinkel erreicht sind.

- Wenn man das über die Sinusfunktion ausrechnet (0,7, 0,64, 0,57 und 0,5) merkt man schnell, dass bei einer Autobreite (=Hypotenuse) von 1,75m (Reoifenmitte bis Reifenmitte) zwischen unangehmen aber unkritischen 30 Grad (0,5 = 0,875m) und gefährlichen 40 Grad (0,64 = 1,12m) nur eine gute handbreit liegt. Das ist das Tückische an der Trigonmetrie :-) .... Du musst die handbreit dann innen rechtzeitig bemerken, sonst ist der Außenspiegel kaputt ...

Deshalb mache ich mir um jedes Grad Kippwinkel meine Sorgen!

Gruß
Jörg
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biks
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Beitrag von biks » 1. Nov 2011, 11:08

Hi Jörg,

mal von der Trigonometrie abgesehen, die Schilderung Deiner abenteuerlich verbrachten Nacht ist weltklasse :lol: !
Grüße
Birgit

Fjens
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Re:

Beitrag von Fjens » 26. Aug 2018, 19:24

Hallo Jörn,
möchte mich zuerst gerne vorstellen, da ich ein Problem mit meinem Autocamp habe und durch Zufall auf euer Forum gestoßen bin. Wie gesagt, ich habe seit Jahen ein Autocamp Family 190 und meine Kids und Frau lieben das Campen im Dachzelt, jedoch 55kg bekommt man auf einen normalen PKW kaum gehoben. Daher habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht und deinen Kranausleger gesehen.

Kannst du mir sagen, mit welchen Abmessungen du den Ausleger hast schweißen lassen? oder vielleicht eine Zeichnung?

VG
jens
GOGOL hat geschrieben:
26. Okt 2011, 09:49
Moin Jörg,

willkommen im Klub der Dachzeltlinge. Auch waren bislang eingefleischte und überzeugte Warmduscher. Nach zwei Reisen mit Dachzelt, 4 Wochen Korsika und 3 Wochen Tunesien, mit nahezu täglichem Auf- und Abbau, müssen wir feststellen, es gefällt uns. Es sieht sicher anders aus, wenn es tagelang regnet oder die Temperaturen den Nullpunkt erreichen. Dann hört der Spaß wohl auf. Also eher etwas für warme Regionen mit wenig Regen. Die Hartschalenzelte dürften da sicherlich etwas angenehmer sein. Am Anfang hatten wir auch mit so einer Lösung geliebäugelt, aus Kostengründen dann aber zum gebrauchten RoofLodge gegriffen.

Wie Schlum schon erwähnt hat geht der Auf- und Abbau auf dem Wagendach mit dem Kran hervorragend. Wenn der Ausleger sehr lang und das Gewicht hoch ist, muß man ggf. ein Gegengewicht am Kran anbringen, z.B. in Form einer Gehwegplatte.

Jörg, mach weiter so! :D

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