Dachzelt

Zubehör, Umbauten, Tuning
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Nanook
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Beitrag von Nanook » 5. Okt 2011, 11:48

Hallo Christoph,

danke für die beruhigenden Worte, was die Beulen betrifft. Was du mir mit nächtlichen Toilettengang andeuten willst, ist mir indes völlig unklar :-).

Ich habe mit den mir hier im Urlaub (ja ja noch 4 Tage ...) zu Verfügung stehenden Mitteln eine Testreihe simuliert, die die Frage klärt, welches Gefährt das breitere Dachzelt verträgt!


Zunächst: Das ist mein Weissensee-Wanderstock, der mich auf einigen Touren begleitet und (insbesondere bergab) manchen Sturz vereitelt hat:

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Aufgerundet ist der Stock etwa 140cm lang, was in etwa der Breite (dann muss man ihn schräg legen) eines Dachzeltes in Größe M entspricht:

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Ich mache mich auf den mühsamen Weg von der Ferienwohnung bergauf zu meinen beiden Streitwagen! Aus der Perspektive sieht man nix, oder?

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Auch von hinten ist es schwer zu entscheiden?

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Legen wir den Wanderstab auf den 12er ....

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... und dann auf den 8er! Kleiner Vorteil für den 8er!

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Und vorne auf dem 12er?

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Und auf dem 8er? (Das runde sind die LED Scheinwerfer; NICHT der Wanderstock).

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Also ich würde sagen:

(1) Ja, der 8er ist ein wenig breiter als der 12er, weil er sich nach oben weniger verjüngt! Aber es scheint nicht wirklich viel Unterschied zu sein!

(2) Ein 140er (M) würde gehen; aber ob das noch gut aussieht, da bin ich mir nicht sicher!

(3) Ein 130er (S) geht auf jeden Fall "locker" und ist optisch zurückhaltend ...


Was denkt ihr? Wie viel Seitenüberstand ist optisch erträglich?

Und nochwas: Gibt´s denn aus eurer Sicht wirklich nichts anderes als "Autohome". Wenn man einige Zeit sucht, stösst man noch auf wenige andere Anbieter. Was ist mit denen? Finger weg?

Gruß
Jörg
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Martl
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Beitrag von Martl » 5. Okt 2011, 14:44

Mein Dachträger ist 130cm breit. Wenn der nackt ist, ist das für mich die optische Schmerzgrenze am 12er. Mein DZ ist 140cm. Optisch wurde das für mich erst erträglich, nachdem ich links und rechts am Träger Markise und einen Transportsack angebracht habe. Die Teile gleichen optisch die Verjüngung des Autos aus.
Da diese Verjüngung beim 8er aber deutlich schwächer ist, bleibe ich dabei: Auf den 8er gehen 140cm :wink:
Aber wenn dir 130cm reichen ists doch eh egal 8)

Noch ein Zahlenbeispiel: Die AO-Trägerplattform für den 12er ist 115cm breit, die für den 8er 130cm.

Zu den Herstellern kann ich dir nix sagen. Habe mich nie näher mit Hartschalenzelten beschäftigt. Ich kenne nur Jürgens freudiges Grinsen wenn er vor Abfahrt, nach fünf Minuten, ohne zu schwitzen, fertig ist.

Gruß
Martin
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Surfy
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Beitrag von Surfy » 5. Okt 2011, 20:52

Ich überlege auch noch immer, wo ich in meinem LC 200 Schlafen soll.

Ein Dachzelt, das grosse Maggiolina mit 2.3m - und einem Einstiegs Option auch via Schiebedach - war lange einer von mir beliebäugelten Version.

Man könnte so auch die Heizung/Kühlung/Standheizung des Fahrzeuges nutzen - um rein oder raus zu kraxeln wäre es wohl zu umständlich (ausser ein hungriger Löwe kreist ums Auto

Für eine "längere Reise" sicher perfekt - denn der Raum im Fahrzeug bleibt für anderes, Schlafplatz & Sachen bleiben oben. Manko bleibt Mehrverbrauch, hoher Schwerpunkt (ca 100 kg inkl Dachträger) und mögl. Fahrgeräusche durch Fahrtwinde.

In meinem Alltag hingehen mangels Platz zum abstellen / und der Fahrzeughöhe mit DZ - keine Option.

Bleibt ein Innenausbau des LC`s. Aufgrund dessen, dass da höchstens mal der Beifahrersitz mitbenutzt wird, können Rückbank und Rücksitze raus.

Dh nach einigen äusserlichen Technischen Änderungen (die Nestle hoffentlich auch bald mal macht) - lasse ich Sitzbank und Sitze hinten entfernen - und eine grade Fläche einbauen. Da die Fahrzeuginnenhöhe innen höher ist entsteht die Fläche vorne ca auf 44cm höhe, hinten sind es dann noch ca 30cm.

Hinten 2 Schubladen, hinter dem Fahrersitz ein 60l Tank integriert, der Rest als Stauraum. Und oben drauf eine Matratze - schon hat man einen perfekten Tourer.

Ich erhoffe mir dadurch noch eine Alltagstauglichkeit vom Fahrverhalten, und denke dass man damit auch hierzulande mal schlummern kann - ohne aufgescheucht zu werden.

Für längere Touren gibt es aber definitiv ein Platzproblem. Wenn ich dann nicht zum Schlafen erstmal umräumen will - fahre ich entweder mit wenig Equippement - oder mit einer Dachbox los.

Übrigens: falls ihr jemanden kennt, der solche Innenausbauten im Süddeutschen Raum macht, ich bin für Tips dankbar!

Aber.. Ich bin abgeschweift :oops:

@ Jörg: Wenn es vorkommen könnte - dass Du da doch nicht allein übernachtest, würde ich die breitere Variante nehmen. Auch alleine ist Platz doch nicht zu verachten. Mit einem Hund ist ein Innenausbau wahrscheinlich auch kein Thema. Übrigens - das Maggiolina - ich habe soviele positive Erfahrungsberichte dazu gelesen - ich würde dass als erstes anschauen und Probeliegen gehen!

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Nanook
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Beitrag von Nanook » 12. Okt 2011, 19:50

... am Samstag schaue ich mir das Columbus Variant live an :)

Bin gespannt, wie das ausgeht!

J.
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Beitrag von Nanook » 17. Okt 2011, 13:01

Ich hab´s getan!

wahrscheinlich standen die Wetten gegen mich ("der Warmduscher macht das nie" :-) ....

Ich hab´s getan! Columbus Variant in XL ... nach Probeliegen im Maggiolina und im Columbus für Letzteres entschieden (jetzt kann ich nachts aufschrecken und habe keine Beule ...).

Bilder folgen nächste Woche. Erster Erfahrungsbericht kurz danach (... ich werds gleich bei -5 Grad ausprobieren).

Irgendwie verändert der 80er meinen Charakter :-) ... beim 12er bin ich mir treu geblieben. Oder sollte es etwas mit dem kritischen Männeralter zu tun haben?!

Jetzt brauche ich eine intelligente "Kranlösung", wie ich das Teil im Carport vom Dach heben kann. Wer hat sich daran schon probiert?

Gruß
Jörg
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Beitrag von Martl » 17. Okt 2011, 14:27

Hi Jörg,

Glückwunsch :!: Ein guter Kauf.

Um ehrlich zu sein, war mir, als du angefangen hast konkret nach den Modellen zu fragen, ziemlich klar dass du dir eins zulegst :wink:

Aber noch hast du ja keine Nacht oder einen Urlaub darin verbracht. Der "Warmduscher" könnte also doch noch rauskommen :wink:

Im Carport sollte sich eine Kranlösung mit vier Ösen und einer Handwinde doch recht einfach umsetzen lassen.

Gruß
Martin
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Beitrag von guri » 18. Okt 2011, 00:06

Jörg: :beifall:

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Beitrag von Schlum » 18. Okt 2011, 01:12

Moin, auch von mir einen Herzlichen zum Neuerwerb.

Zu Thema Hubvorrichtung haben Jörn(GOGOL) und Ich uns schon verwirklicht.

Einfach bei Ä-bay einen Werkstattkran bestellt:
http://www.ebay.de/itm/2-To-Werkstattkr ... 536wt_1156

Den Ausleger etwas verändert und schon hat man einen wunderbaren Dachzeltheber :D

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Ich hatte bei meinen ersten versuchen die Spanngurte direkt in den Haken eingehängt, dabei ist mir aber promt einer durchgerissen :shock: . Zu einem lag es an dem steilen Winkel aber hauptsächlich auch daran das er nicht mehr der neuste war. :oops:
Auf den Schreck hab ich mir dann diese Aufnahme gebaut die das Gewicht besser verteilt.

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Sie hat den Vorteil das man das Dachzelt besser ausbalancieren kann und nur eine Person zum führen braucht. :D

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Ich hoffe ich konnte dir damit etwas helfen.

Grüße,
Jürgen

Ps.: Frier dir nicht was ab :D

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Nanook
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Beitrag von Nanook » 18. Okt 2011, 08:59

Vielen Dank für den Zuspruch und die berechtigten Sorgen um meine Gesundheit. Also vor ganz, ganz wenigen Jahren (so mit Mitte 20) hat mir Wintercamping nichts ausgemacht ... sollte sich das in der kurzen Zeit so verändert haben :oops:

Die Kranlösung gefällt mir gut. Allerdings weiß ich dann immer noch nicht wohin damit. Meine Idee ist, im Caport einen Mechanismus zu installieren, mit dessen Hilfe man das Zelt (samt Träger) runterhebt und wieder draufsetzt. Bei Nichtgebrauch bleibt die Konstruktion im Carport an der Decke (schräg gestellt und gut durchlüftet) hängen. Auf dem Dorf in dem ich wohne, ist das kein Diebstahlproblem (wachsame Nachbarn ...).

Besonderer Clou und Herausforderung: Der Carport ist nur 2,80 breit. D.h. man kann das Auto nicht so darin parken, dass man von beiden Seiten an die Dachreling käme. Folglich brauche ich eine Lösung "auf Schienen", d.h. eine Lösung, die man rauszieht aus dem Carport (Laufkatze?), das Zelt abhebt und dann zurückschiebt und hochzieht (und umgekehrt).

Ich stelle morgen oder übermorgen Bilder ein, wie die Ausgangslage ist.

Viele Grüße
J.
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Beitrag von Schlum » 18. Okt 2011, 09:54

Moin Jörg,

dein Wunsch hört sich etwas aufwendiger an :?

Nur zur nachträglichen Info noch, den Kran kann man schön klein (!) zusammenklappen. Er hat dann ein Grundmaß von ca. 0,5 x 0,5.

Viele Grüße,
Jürgen

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