Offroad Sommerfestival 2014

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sgm
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Re: Offroad Sommerfestival 2014

Beitrag von sgm » 2. Jun 2014, 10:23

Planänderung: Meine Urlaubsplanung lässt leider doch keinen Umweg über das Festival zu. Die anzufahrenden Ziele sind mir einfach wichtiger und wer weiss wann ich mal wieder soweit in den Norden fahren kann.

Allen die hinfahren wünsche ich viel Spaß in Hohenmölsen - maybe next year!
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4motionmike
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Re: Offroad Sommerfestival 2014

Beitrag von 4motionmike » 2. Jun 2014, 14:02

Hallo Stefan,

schade, dass wir uns nicht sehen. Aber bei dem Grund las ich dir das ausnahmsweise mal durchgehen :wink:
Viel Spaß im hohen Norden - ich freu mich schon auf deine Bilder.


Liebe Grüße,

Michael.
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4motionmike
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Re: Offroad Sommerfestival 2014

Beitrag von 4motionmike » 29. Jun 2014, 00:36

Hallo,

es kommt zwar bissel spät, aber ich wollt euch mal ein Feedback zum Offroadfestival geben.

Kurzversion:

Selbst Schuld, wenn ihr nicht dort gewesen seid.

Langversion:

Wir sind am Freitag Abend nach sechseinhalb Stunden Fahrt für 420 km in Hohenmölsen angekommen. Als erstes ging's zur Anmeldung. Wir waren zu zweit und blieben bis Montag. Daher mussten wir 135,- € zahlen. Das ist viel, aber es hat sich absolut rentiert. Mit der Anmeldung bekam man zwei Aufkleber fürs Auto mit seiner „Startnummer“. Jeder Besucher bekam eine Karte mit der entsprechenden Nummer und ein Basecap. Im Preis enthalten waren pro Tag und Person zwei Softgetränke (0,5l im Tetrapack), dafür bekam man gleich seine Bons. Es gab verschiedene Säfte und Eistees. Die Marke kannte ich bisher noch nicht, aber es war richtig lecker und sie wurden gekühlt gelagert. Mineralwasser gab’s in 1,5l-Flaschen. Da konnte sich jeder was wegnehmen. Ebenso gab’s für Kinder umsonst Säfte. Morgens gab’s kostenlos Brötchen für alle.
Und damit bin ich schon bei den größten Problemen an diesem Wochenende: nicht dass die Organisation nicht funktioniert hat, sondern dass es echt unverschämte Leute gibt. Es war zwar sehr heiß, aber mehr als  3 Flaschen Wasser pro Tag schafft wohl keiner. Es wurde teilweise die Ladefläche vom Pickup mit Sixpacks vollgeladen, mit dem Argument „mein Mann trinkt kein Wasser“ hatte eine Frau versucht taschenweise die Säfte für die Kinder wegzutragen, … Bei den Brötchen war’s genauso. Ab dem zweiten Tag gab’s deshalb „nur“ noch 4 Brötchen pro Person, was einigen zu wenig war. Da wurde eindeutig die Gutmütigkeit der Organisation ausgenutzt. Viele haben gesagt, dass sie sich diesen Stress nächstes Mal nicht mehr machen sollen. Wir sind alle alt genug, um uns mit Essen und Trinken zu versorgen. Dann kann auch keiner meckern …
Von großen Offroad-Rallyeveranstaltungen war Catering- und Versorgungsfahrzeuge (Dusche) vor Ort. In einem großen Zelt gab’s abends Vorträge, an einem Nachmittag sogar Disney-Filme für die Kinder. Allein die Genehmigung dafür hat viel Geld gekostet. Außerdem gab’s Ponyreiten für die Kleinen. Bei einem benachbarten Badesee hatten wir das ganze Wochenende freien Eintritt.
So, nun zu den großen Kindern. Für uns gab’s ein riesiges Fahrgelände, das die ganzen Tage genutzt werden konnte. Trotzdem hab ich im Offroad-Forum Bilder von einem Bereich entdeckt, wo wir nicht waren. Es handelt sich um einen ehemaligen Braunkohle-Tagebau. Daher galt auch absolutes Rauchverbot, mit Ausnahme einer Stelle. Am sogenannten Aussichtspunkt durfte geraucht werden, dort standen auch Dixis, damit nicht jeder ins Gebüsch rennen muss. Dazu gab es einen Anfahrtsplan vom Camping- zum Fahrgelände – es lagen ungefähr 4 Km dazwischen. Auf der Rückseite war ein detaillierter Plan vom Fahrgelände. Bei der Ein- und Ausfahrt vom Fahrgelände wurde man registriert, sodass die Orga immer eine Übersicht hatte wie viele Fahrzeuge im Tagebau unterwegs sind. Das Gelände hatte sehr viel zu bieten. Es gab sehr viele sandige Passagen, Wald, Schlamm, ... Wenn gar nichts mehr ging, kam von der Orga ein 8x8 MAN als Bergefahrzeug. Zur Teilnahme oder natürlich zum Zuschauen gab's ein Mudrace auf einem kleinen Rundkurs und auch ein Hillclimp an einem steilen Sandberg. Es gab auch noch eine Schnitzeljagd, die wohl sehr anspruchsvoll war. Leider hab ich davon vor lauter Fahren nix mitbekommen. In jedem Wettbewerb gab's für die Gewinner tolle Preise. Am Sonntag gab's noch eine Roadbooktour durch's Umland. 94 km, zum Teil auf Feld- und Waldwege, galt es mit einem tollen Roadbook zu bewältigen. Die Genehmigung dafür galt aber nur am Sonntag.
Es gab auch die Möglichkeit die Fahrzeuge zu reinigen, sodass man wieder am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen konnte – war natürlich umsonst.
Ein weiterer Service war der SMS-Dienst. Jeder der bei der Anmeldung seine Nummer angegeben hat, wurde über Neuigkeiten und Programmänderungen informiert.
Natürlich hab ich auch einige Bilder gemacht. Wer noch mehr sehen will, kann ja mal im Offroadforum nachschauen. Dort gibt’s Unmengen von Bildern.

Karo muss einen Frosch aus der Fahrspur retten
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Unser LC als Bergefahrzeug
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Dann hat's uns erwischt. Das Loch sah harmlos aus, aber es war 'ne ganz fiese Pampe
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Für uns steht fest, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sind. Es wäre schön, wenn einige LcF mitkommen würden.


Liebe Grüße,

Michael und Karo.
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Re: Offroad Sommerfestival 2014

Beitrag von sgm » 29. Jun 2014, 10:10

Danke für den Bericht MIchael. Wer noch mehr Fotos sehen mag, möge hier schauen:
http://www.offroad-forum.de/viewforum.php?f=64

Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr versuchen meinen Urlaub so zu planen, dass ich nicht mit solchen Events kollidiere (da waren auch noch zwei 24h-Rennen, die ich verpasst habe).
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Re: Offroad Sommerfestival 2014

Beitrag von fsk18 » 29. Jun 2014, 14:09

wir konnten leider nicht, da wir unseren Umzug komplett bewerkstelligt haben. wäre sehr gerne dort gewesen und hatte uns sogar schon angemeldet :-(

das die leute frech sind, war mir vorher klar. merk ich jeden tag auch im geschäft, wenn es etwas kostenlos gibt, dann verfällt die menschheit in ihre alten tugenden "jagen und sammeln und für notfälle lagern". schade sowas. vielleicht läst sich das mit dem wasser und co organisatorisch ändern. jeder hat ist ja auf so einem treffen eine "nummer" und nummern lassen sich doch gut verwalten mit heutiger computertechnik ...
Gruß Basti

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