Unser Neuer

...eurer Landcruiser im Gelände, im Urlaub oder sonstwo
Hydro
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Re: Unser Neuer

Beitrag von Hydro » 9. Sep 2017, 09:07

Wir waren ja auch an der Ostsee in Lubmin ... was ich unangenehm fand sind die Kopfsteinpflaster Strassen mit den Schlaglöchern ansonsten war es ok - ich hab aber auch Gott sei Dank keine solche Rückenprobleme wie Du .
Hast Du bei dem 15er keine luftgefederte Hinterachse ?
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Rolf Blank
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Re: Unser Neuer

Beitrag von Rolf Blank » 9. Sep 2017, 12:28

Nein, es ist der Excecutive. Der hat leider keine Luftfederung.

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Re: Unser Neuer

Beitrag von Hydro » 9. Sep 2017, 13:14

Hab grad heute nen Cruiser Prospekt in der Hand gehabt. ... also der Executive ohne Luftfederung kanns eigentlich au net sein da wird quasi ein "minderwertiges" Fahrzeug als Top Version vermarktet. ... klar is der TEC der höchste aber trotzdem. ...
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LC120
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Re: Unser Neuer

Beitrag von LC120 » 11. Sep 2017, 22:50

Hi,

J12 alle Stahlfahrwerk, außer Executive mit TEMS+Luftfederung Hinterachse- J15 Basis Stahl, Ex. KDSS, Tec KDSS+AVS+ Luftfederung Hinterachse.
Letztgenannte Kombination am enttäuschendsten, da hoher Aufwand mit vergleichsweise bescheidenem Ergebnis...

@hydro
der J15 ist dem J12 rein rational in allen Belangen überlegen, ergo...

@sgm
von welchem J12 redest Du? Holzklasse?
Das KDSS Fahrwerk des J15 ist zwar onroad dem TEMS des J12 fast ebenbürtig, aber Aufschaukeln ist trotzdem noch möglich und "Pisten mit schnellerem Tempo" sind selbst beim Topmodell J15 Tec praktisch unfahrbar (selbst mein FJ Cruiser mit OME/Bilstein Kombi fährt sich da besser)...das einzige Serienauto, das dies mitmacht ist der Raptor.

Gruß,
Ronald

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Re: Unser Neuer

Beitrag von Hydro » 8. Okt 2017, 08:58

Also rein Rational stelle ich fest dass einige mit dem anscheinend deutlich schlechteren J12 mehr zufrieden waren als jetzt mit dem J15 .....

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Re: Unser Neuer

Beitrag von willi70 » 8. Okt 2017, 22:10

Ich habe den J12 nur kurze Strecken als Beifahrer kenngelernt und kann hierzu keinen fundierten Kommentar abgeben.

Unser J15 (Ausführung Comfort. Extras: Standheizung, Hängerkupplung, vordere Parksensoren) stellt uns bezüglich des Federungskomforts zufrieden. Dass eine schwere Starrachse auf Querfugen empfindlicher reagiert als eine Einzelradaufhängung, ist zu erwarten. Wichtig für einen zufriedenstellenden bzw. guten Komfort ist der korrekte Luftdruck von 2,2 bar vorne und hinten und eine bei schlechten Straßen angepasste Geschwindigkeit. Nur 0,1 bar mehr verschlechtern das Ansprechverhalten erheblich.

Im Hängerbetrieb werden v 2,2 und hinten 2,4 bar empfohlen. Wir nutzen seit April einen Caravan mit einem zur. Ma.-Gew. von 1700 kg. Diese Max.-Gew. nutzen wir (nur Frau und ich) natürlich nicht aus. Wir bleiben 150 - 100 kg darunter. Da mir das Fahrverhalten nicht gefiel, erhöhte ich den Luftdruck auf v 2,3 und hinten 2,5 bar: keine spürbare Verschlechterung des Komforts, deutliche Besserung der Fahrstabilität in Kurven. Reifen: Michelin Latitude 265/60-R18.

Die Automatik stellt uns ohne Anhänger zufrieden. Wir fahren schon viele Jahre mit Automatikgetriebe (Audi 80 - ZF 3-Gang, Volvo 960 Aisin 4-Gang, Citroen Xsara - ZF 4-Gang, Peugeot 607 - ZF 4-Gang, Golf Plus - DKG 7-Gang, Toyota Yaris Hybrid und Prius). Das Schwingungsverhalten des LC-Motors ist bei etwa 1500 U/min unter ungünstigen Lastbedingungen nicht zufriedenstellend. Mehrfach kam es zu einem Aufschaukeln des Fahrzeugs (Bonanzaeffekt), das durch Änderung der Drehzahl über die Gaspedalstellung vermeidbar ist; trotzdem ist dieser Effekt kein Ruhmesblatt für einen Hersteller, der einen solchen Qualitätsanspruch hat. Nicht zufrieden bin ich mit der Automatik im Anhängerbetrieb. Selbst an leichten Steigungen kommt es zu unnötig hohen Drehzahlen, die gemessen am Durchzugsvermögen des Motors nicht erforderlich wären. Fährt man längere Steigungen (1km und mehr) und erreicht dann ein ebenes Stück oder ein geringes Gefälle, dauert es manchmal 1 km lang, bis sich die Automatik bequemt, die nächst höhere Fahrstufe zu wählen. Leider kann man das Hochschalten nicht manuell beeinflussen. Fahre ich eine überwiegend ebene Strecke (gestern z. B. Mulhouse - Strasbourg - Lauterbourg auf der Heimfahrt von einer mehrwöchigen Frankreichtour), stellt mich die Automatik völlig zufrieden. In Italien mit seinen vielen Steigungen von z. T. mehreren Kilometern hat mich das unsinnige Schaltverhalten der Automatik so genervt, dass in mir der Wunsch reifte, Toyota möge den Entwicklungsingenieur der Getriebesteuerung....... (eine Präzisierung möchte ich hier aussparen). Das Problem ließe sich vielleicht lösen, indem man einen Wahlschalter für zwei Steuerungsversionen vorsieht, einen für Normalbetrieb und Gelände und einen zweiten für den Anhängerbetrieb. Es ist ja "nur" eine Software-Angelegenheit und ließe sich durch ein zusätzliches Programm erledigen. Der zuständige Entwicklungsingenieur hat vermutlich noch nie einen Anhänger mit 100 km/h bewegt.

Ärgerlich ist auch die von Brink für Toyota gefertigte Anhängerkupplung. Der Kugelkopf steht so hoch, dass ein geliehener Hänger mit Doppelachse nur auf der hinteren Achse lief und erst nach Zuladung von 1500 kg Steinen die Räder der vorderen Achse die Fahrbahn berührten.
Unser Wohnanhänger musste wegen des hochstehenden Kupplungskopfes mit einer Deichselerhöhung ausgerüstet werden. Trotzdem steht der Caravan vorne immer noch höher als am Heck. In Italien sind wir mit einer der hinteren Stützen an einer Auffahrt aufgesetzt, gottlob ohne nennenswerten Schaden. Die Kupplungsplatte hat nur 2 Befestigungslöcher für den Kugelkopf. Deshalb gibt es von Brink keine Adapterplatte mit mehreren Bohrungen zur Höhenanpassung des Kupplungskopfes. Wären es 4 Bohrungen und gäbe es eine Adapterplatte, ließe sich das Problem für wenige Euros lösen. Ich habe keine eigene Werkstatt mehr zur Verfügung und deshalb vom ursprünglich vorgesehenen Eigeneinbau einer Westfaliakupplung abgesehen und mich auf diese überteuerte Firmenlösung eingelassen nicht ahnend, dass der Kugelkopf der starren Hängerkupplung viel zu hoch steht.

Zum Verbrauch: Bei unserer defensiven Fahrweise bewegt sich der Verbrauch ohne Anhänger unter 8 L/100km. Auch die Marke von 7 L wurde schon mehrfach unterschritten. Wir haben keinen Kurzstreckenbetrieb (Stadtwohnung). Auf zuletzt 4.200 km durch Frankreich, davon ca. 3000 km mit dem Caravan, lag der durchschnittliche Verbrauch laut Bordcomputer bei 12,2 L/100 km. Im Anhängerbetrieb allein schwankt der Verbrauch je nach Streckenprofil zwischen 11 und 15,7 L/100 km.

Zusammenfassend kann ich für uns feststellen: auf bisher 21.000 km, davon 12.500 im Anhängerbetrieb, sind wir mit dem Federungskomfort zufrieden.
Ohne Anhänger ist der gebotene Schaltkomfort der Automatik für uns ausreichend. Mit Anhänger nervt die Automatik in Abhängigkeit des Streckenprofils. Die starre Hängerkupplung von Brink, die Toyota anbietet, würde ich am liebsten demontieren und an Jemanden verschenken, den ich nicht leiden kann.

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Re: Unser Neuer

Beitrag von sgm » 9. Okt 2017, 09:58

willi70 hat geschrieben:
8. Okt 2017, 22:10
Das Problem ließe sich vielleicht lösen, indem man einen Wahlschalter für zwei Steuerungsversionen vorsieht, einen für Normalbetrieb und Gelände und einen zweiten für den Anhängerbetrieb. Es ist ja "nur" eine Software-Angelegenheit und ließe sich durch ein zusätzliches Programm erledigen.
Die Antwort auf das Problem ist ein Torque Lockup Kit - wie in folgendem Video beschrieben (gibt es auch für den Prado J15 mit 2.8 Liter Diesel):

https://youtu.be/JFCRnfvyzLs
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Re: Unser Neuer

Beitrag von willi70 » 9. Okt 2017, 19:44

Herzlichen Dank für den prompten Hinweis. Bis zur nächsten Langstreckenfahrt durch Skandinavien im kommenden Frühjahr ist noch Zeit, dass ich mich dieser Sache annehmen kann.

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