Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

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funker-mike
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Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

Beitrag von funker-mike » 7. Sep 2018, 20:54

Hallo,
Ich bin Mike und wohne in der Nähe von Berlin in Fürstenwalde. Nachdem ich von 1986 bis 1988 im zarten Alter von 33 Jahren meinen ersten LC für 3 Jahre in Mittelamerika (Nicaragua) fahren durfte war es immer ein Traum wieder Einen zu fahren.
Damals war es ein brandneuer FJ60 Baujahr 1986. Er hat mich und meine Familie immer sicher durchs Land und jedes Gelände gebracht.

Nun bin ich 65 und werde Ende November das Arbeitsleben beenden und muss nun zusehen das ich Alles nachhole was ich durch eine selbständige Tätigkeit verpasst habe.
Heute steht ein J12 Bj. 2005 auf dem Hof und wartet auf seinen ersten Einsatz im in Patagonien. Dazu hat mir meine liebe Frau ein paar Monate frei gegeben. Im Januar soll es via Hamburg mit dem Schiff nach Montevideo gehen und dann über Argentinien,Chile und Bolivien durch Südamerika.
Ich hoffe ich kann mir hier bei Euch noch einige Tips ablauschen.
Viele Grüße
Mike

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Capitano
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Re: Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

Beitrag von Capitano » 7. Sep 2018, 22:02

Hallo Mike,

herzlich Willkommen bei den LCF!


Viele Grüße aus Bayern

Helmut
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Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!

Wundere dich nicht über das breite Dauergrinsen. Das bleibt, solange man dieses Auto fährt! (Seb., 2008)

Was glaubt Ihr, was in unserem Land los wäre, wenn alle wüssten, was in unserem Land los ist!

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guri
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Re: Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

Beitrag von guri » 11. Sep 2018, 20:46

Moin Mike ☺️
Willkommen hier im Forum .
Auch wenn Wir Uns bisher unbekannt sind so ist mit Dir Meine Freude und Beste Wünsche für Deine Pläne.
Als Selbstständiger ist mitunter nicht so leicht Private Pläne zu verfolgen. Daher fände Ich besonders erfreulich wenn Du/Ihr Dich/Euch in Guten Konditionen befindest, viel wichtiger im Vergleich zum Vehikel, um Deine/Eure Zeit ausgiebig zu verwirklichen.
Die Wahl zu J12 war sicher ne Gute ! Ich fahr nen Zwölfer schon lang und die Technik ausnutzend , Er kann was 👍
Welches BJ hast Du ? Injektoren geprüft. Km- Leistung?
Melde Dich, gern mit Bildern u.ä., immer mal wieder, Ich wäre über Deinen/Euren Verlauf der Reise gespannt 👍😉
Beste Glückwünsche
von David

Ps.: nimm doch mal Kontakt mit Jörn und Marlis vom "Team Gogol" auf, Ihr habt Parallelen.

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funker-mike
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Re: Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

Beitrag von funker-mike » 27. Okt 2018, 22:46

Hallo David,
sorry für die späte Antwort. Ich habe zur Zeit sehr viel damit zu tun meinen Nachfolgern eine funktionierende Firma zu überlassen.
Irgendwie hat man das Gefühl das es ohne den "alten" Mann nicht weitergeht und es fällt schwer loszulassen.
Mein 12er hat 300 kkm auf der Uhr. Motor ist überholt, Bremsen und Injektoren sind neu, Einen neuen Rhino Dachträger hab ich drauf, die Rücksitze sind ausgebaut und nächste Woche kommt das "Bett" ( Holzboden) rein. Einen Termin zur Nachrüstung von 90l Zustatztank und Unterbodenschutz, 6 Goodrich AT-Rädern und einer großen Durchsicht mit Kontrolle aller Flüssigkeiten ist gemacht. Das erste Schiff im Januar wird mich dann von Hamburg aus zu meinem Traumziel bringen und dann werde ich für ca. 5 Monate Südamerika unsicher machen. Die Reise soll über Uruguay,Argentinien, Chile, Bolivien und Peru gehen. Da ich Funkamateur bin muß natürlich eine komplette Funkstation mit Stromgenerator, Antennen und anderer Elektronik mit. Das Equipment ist aber schon lange in vielen Ländern erprobt und wird keine Probleme bereiten. Ich werde natürlich bei Gelegenheit hier über die Reise berichten.
Viele Grüße
Mike

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guri
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Re: Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

Beitrag von guri » 29. Okt 2018, 23:20

Servus Mike,
Schön von Dir zu lesen, alles Gute 👍
Wir sind ein Teil des Ganzen, die Aussage"Jeder ist "erzetzbar"" hat auch nen beruhigenden Wert, das Rad dreht sich auch ohne den Ein oder Anderen. Für Mich ne angenehme Erkenntnis, auch wenn noch nicht in Deiner Situation. Klar ist das für Dich ein bedeutsamer Prozess, die Nachfolge muss und will bestimmt ran ans Ruder und Ihr Glück, Ihre Qualität finden.
Dir / Euch ne erlebnissreiche Zukunft 👍☺️
Wenn Wir wenig von Dir lesen, sicherlich verständlich, wenn Wir mal helfen können, dann gerne.
Freue Mich SEHR für Euch 👍☺️
Ohne das Wir Uns kennen.
Herzliche Glückwünsche begleiten Euch ☺️
Gruß David

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funker-mike
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Re: Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

Beitrag von funker-mike » 16. Mär 2020, 11:52

Hallo Freunde, melde mich zurück!
Nachdem ich meine große Reise vor einem 3/4 Jahr beendet habe muss ich mich doch mal mit einem kleine Bericht melden.
Ich habe es also geschafft und von Anfang Januar bis Ende Juni 2019 Patagonien unsicher gemacht. Die Reise mit Grimaldi Line auf dem Ro/Ro Schiff "Grande Francia" von Hamburg war für mich ein tollen Erlebnis und hat über die lange Fahrzeit bis Uruguay sehr zur Entschleunigung beigetragen. Von Montevideo ging es über Argentinien, Chile, Bolivien und Paraguay zurück nach Uruguay und dann wieder mit Grimaldi zurück nach Hamburg. Nun habe ich mich wieder zu Hause akklimatisiert, genieße das Rentnerleben in vollen Zügen und träume von weiteren Reisen. Wenn ich es schaffe werde ich demnächst einen umfangreicheren Reisebericht schreiben und ein paar von den vielen Bildern Zeigen. Das Auto hat ohne eine einzige Panne mehr als 25.000km Südamerika durchgehalten. Egal ob auf der Carraterra Austral nach Punta Arenas in Chile oder der Ruta Nacional No.3 auf Feuerland nach Ushuaia, in der Pampa Argentiniens oder auf 5000 m Höhe in den Anden am Paso San Francisco von Chile nach Argentinien. Bolivien und Paraguay habe ich nur kurz gestreift, da am Ende wie immer die Zeit bis zur Rückfahrt knapp wurde. Ich habe viele Freundschaften geschlossen und habe nicht ein einziges Mal eine Situation gehabt in der ich mich nicht sicher fühlte. Unter Beachtung der Reisebedingungen in den verschiedenen Ländern war das Reisen sehr entspannt. Die vielen Grenzkontrollen besonders zwischen Argentinien und Chile und auch die "berüchtigten" Polizeikontrollen in Argentinien verliefen immer entspannt. Einmal mußte ich ein paar Dollar bezahlen, weil in Argentinien keine fest montierten Hängerkupplungen zugelassen sein sollen. Aber man bekommt für das Geld ein Papier mit dem man ein Jahr weiterhin damit fahren kann. Ich habe aber auch die großen Städte gemieden und bin mit dem Wagen zwischen den anderen einheimischen SUVs wenig aufgefallen. Das ist sicher mit einem großen Motorhome anders.
Jetzt plane ich aber Reisen in andere Regionen der Welt wo ich das eigenen Auto nicht mitnehmen will und kann und biete deshalb den J12 bald in der Rubrik "Angebote" an. Vielleicht gibt es ja Interessenten.

Bis bald Mike

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guri
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Re: Ein neuer „Alter“ aus Fürstenwalde/Spree

Beitrag von guri » 24. Mär 2020, 17:56

Servus Mike,
Willkommen zurück !
Würdest Du Dir die Mühe machen etwas zusammenzufassen, das Interesse ist bestimmt breit vorhanden.
Und siehe das von der Seite: Du könntest das als Plattform nutzen und Jedem wo Du daran teilhaben lassen möchtest einfach nur den Link zu dem umfassenden Werk welches Du hier einstellst geben 😎 👍
LG vom David

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