4motionmike

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LC120

Beitrag von LC120 »

Hi Michael,

hab Dich wohl ein bisschen aufs Glatteis geführt :wink:

Was ich meinte, das Fahrwerk des T5 kann nicht gut genug sein
(und ist es Erfahrungsgemäss auch nicht), um mit den BFG AT' s bei harten winterlichen Verhältnissen "wie auf Schienen" fahren zu können.

Habe den Vergleich J12(&15), FJ Cruiser, mit den weichen Toyo OPAT und (quasi als Gegenpart zum BFG), den ebenfalls harten General AT2 vs Cooper Discoverer M&S - egal ob Traktion, Seitenführung oder Bremsen, die AT's können allenfalls bei leicht winterlichen Bedingungen mithalten.
Aber nie im richtigen Winter, selbst dann nicht, wenn man im LKW Tempo zum Verkehrshindernis mutiert.
Und mit dieser Meinung stehe ich im Familien- und Bekanntenkreis nicht
allein...
Hoffe, Du nimmst mir das jetzt nicht übel, bin einfach nur über Deine Aussage (explizit nur im Kontext "wie auf Schienen...")sehr verwundert :?

Gruss,
Ronald
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4motionmike
Moderator
Beiträge: 794
Registriert: 21. Aug 2010, 21:28

Beitrag von 4motionmike »

Hallo Ronald,


mich wundert's ja auch, dass ich so gut damit gefahren bin und jetzt auch wieder fahre. Allerdings war auch nicht das recht schwammige VW-Original-, sondern das Seikelfahrwerk verbaut. Das war ein riesen Unterschied vom Fahrverhalten.
Und ein Verkehrshindernis war ich noch nie, eher isses so, dass die anderen Schleicher mich aufregen, die trotz Winterreifen net vom Fleck kommen - Hilfe, es hat geschneit :wink:


Liebe Grüße,

Michael.
peter
Beiträge: 147
Registriert: 31. Okt 2008, 16:12

Beitrag von peter »

hallo,

ich habe seit 4 jahren auch die toyo a/t reifen drauf und kann mittlerweile nicht nur gutes berichten.

sie scheinen mir im gelände recht empfindlich an den seiten zu sein.
pro jahr geht einer kaputt, wird aufgeschnitten.

die bremswege, besonders bei nässe sind extrem lang!

jetzt nach 4 jahren werden sie auch lauter.

die wintertauglichkeit habe ich nicht getestet.


gruss

peter
LC120

Beitrag von LC120 »

Hallo,


@Michael
eher isses so, dass die anderen Schleicher mich aufregen, die trotz Winterreifen net vom Fleck kommen - Hilfe, es hat geschneit
kann ich nur zu gut nachvollziehen, geht mir genau so :shakehands:


@Peter
hab Dir ja schon mal gesagt, die Seitenwände des Toyo OPAT haben auch die Jungs aus Übersee als Schwachstelle ausgemacht...
ich könnte mir durchaus auch andere AT´s vorstellen, nur ist die Auswahl hierzulande in 285/70 R17 ja mit 13 Reifentypen recht überschaubar :(
in den USA hättest Du die Wahl zwischen 61 :shock:


Gruss,
Ronald
Macteddy
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Fahrzeug: J15

Beitrag von Macteddy »

Hallo,
ich hab mir auf Empfehlung von Nestle die BFG 265/70 17 Geländewinterreifen (Winterslalom KSI) drauf gemacht. Voll gut in allen Lebenslagen hier in CH, auch wenns optisch nett ganz so doll is .
Gruss

hartmut :wink: !

LG

Hartmut
J15 by Nestle
HT- Basisfahrwerk, 285/70/17 auf 7,5x17 Toyota
, Safarischnorchel, Nestle- Unterfahrschutz, Horn- Winde, ARB- Sperren v/h , Upracksträger, Foxwing, Klapptisch Hecktür, Kofferraumausbau mit "Kistenschubladen", Kühlbox mit Auszug, "Arbeitsrückfahrscheinwerfer", Sinuspannungswandler 230V , Lightbar- Front (demnächst)
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4motionmike
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Re: 4motionmike

Beitrag von 4motionmike »

Hallo,

es gibt mal wieder bissel was Neues im LC.

Bei der Navigation bin ich neben dem Garmin Montana, das hauptsächlich zum Geocaching benutzt wird, vom normalen Navi aufs Tablet umgestiegen. Daher gab's eine stabile Halterung von RAM-MOUNT. Zuerst hatte ich sie nur auf der Beifahrerseite im Fußraum befestigt. Durch die großen Hebelkräfte war das aber ein ziemliches Rumgewackele. Daher kam noch ein zweiter Befestigungspunkt in Höhe des Handschuhfachs dazu (ist auf dem Bild verdeckt). Seitdem sitzt alles bombenfest. Durch die Position des Tablets ist die Sicht nicht eingeschränkt, es kann hochkant oder quer benutzt werden. Sehr wichtig ist, dass es zum Beifahrer gedreht werden kann. Das ist bei Roadbooktouren oder der häufigen Eingabe von neuen Wegpunkten sehr praktisch.
Gleichzeitig ist das Funkgerät nun am Fuß der Halterung befestigt. Dadurch kommt man als Fahrer oder Beifahrer besser ans Gerät und auch einfacher ans Mikro.
Bild

Es gab seit wir den LC haben eine Sache, die mich immer genervt hat. Wohin mit langem Zeugs, wie zum Beispiel Zeltstangen, oder dem großen Anglerregenschirm, der uns schon gute Dienste erwiesen hat. Durch ihn haben wir immer eine trockene Stelle, um bei Regen den Grill aufzubauen. Aber zu unserem System, dass alles andere in Kisten transportiert wird, passen diese Sachen nicht dazu. Sie haben immer gestört und viel Platz weggenommen. Wenn wir eine Kiste ausm Auto gehoben haben, sind die Stangen meistens verrutscht und haben das Einladen erschwert.
Die Lösung:
ca. 15,- € im Baumarkt gelassen ... zwei Meter HT-Rohr, den vorderen Verschluß geklebt. Befestigt ist es nur mit Kabelbindern. Zum Entladen ein kleiner Stopfen mit Schnur. Erst den Stopfen rein und dann kann Beladen werden. Durch ziehen an der Schnur kommt dann alles wieder zum Vorschein.

Bild

Bild

Passt alles perfekt rein. Hab sogar schon Brennholz fürs Lagerfeuer darin mitgenommen.


Auf dem Offroadfestival in Hohenmölsen hatten wir ein ganz liebes Ehepaar als Nachbarn. Sie arbeitet in einem Betrieb, der Markisen herstellt. Beim Plaudern sind wir auf das Thema Überdachung des Heckbereichs gekommen. Sie meinte, dass sie immer mal wieder Reste hat und uns zur Abenteuer Allrad nach BaKi was mitbringt. Das "Stückchen" Reststoff, mit dem sie dann ankam, hatte zufällig die perfekte Größe. Ich hab schon zu ihr gesagt, dass sie bestimmt heimlich unseren LC vermessen hat. Nachdem wir noch Ösen und einige Klettstreifen angebracht haben, ist die Markise fertig. Sie wird dann mit den Stangen von unserem Oztent aufgebaut. Sie überspannt den Bereich hinterm LC mit geöffneter Hecktür komplett bis nach vorne mit der aufgestellten Markise, die ja immer dran ist. Hab leider kein Bild dazu, und hoffe auch, dass ich beim BTT wegen schlechtem Wetter nicht in die Verlegenheit komme, alles aufbauen zu müssen.

Beim Einräumen für den Pyrenäenurlaub hatte ich noch eine andere Idee, die sich super bewährt hat. Ich habe zwischen die Griffe, die den hinteren Mitfahrern als Einstiegshilfen dienen sollen, einen Zurrgurt gespannt. Daran haben wir alles Mögliche, was sonst im Auto rumfliegt und immer dann verschwunden ist wenn man es braucht, befestigt: kleine Tasche mit Essen/Naschen für die Fahrt, Beutel mit Kleingeld für die Mautstationen, Bauchtasche, ... Noch während des Urlaubs hab ich zusätzlich an die hinteren Griffe (für die optionale dritte Sitzreihe) einen weiteren Gurt gespannt (Kletterhelme und-schuhe, ...). Ist echt 'ne super Sache und hat viel Ordnung ins Auto gebracht. Ich glaub es wird jeder seine persönliche Verwendung dafür finden, was er da dran machen kann.

So, nun aber zur wichtigsten Veränderung. Erst mal zum Grund, warum's dazu kam. Für den Alpenurlaub letztes Jahr hatte ich die komplette Rückbank draußen. Fazit: niemals wieder. Durch das Fehlen der Rückenlehne war der Einbau bissel instabil, außerdem verrutschten die Kisten im Gelände. Für unseren diesjährigen Pyrenäenurlaub blieb die Rückenlehne drin und nur die Sitzfläche kam raus. Fazit: niemals wieder. Wir hatten zwar mehr Platz, aber dadurch dass die Kante vor der Sitzbank fehlte, konnten wir unsere Stühle nicht mehr unter den Taschen mit den Klamotten lagern. Und vorallem nicht mehr einfach rein- und rausschieben. Trotz mehr Platz, hatten wir hinterm Beifahrersitz mehr Chaos als jemals zuvor. Daher fing ich schon während der Tour mit der Planung an. Kaum zu Hause, hab ich mit Karos Vater geredet und gestern ging's los. Bissel Holz im Baumarkt gekauft, der Rest kam aus dem Fundus unserer Keller. Dann noch Teppich dran, damit unterwegs nix klappert. Dummerweise hatte ich erst dann die Idee, zwecks schönerer Optik die sichtbaren Holzkanten anzukogeln. Egal, Lötlampe raus und los ging's. Sicherheitshalber stand Karo mit Wasser daneben und hat immer sofort den Teppich abgelöscht, der zu gerne mit dem Feuer gespielt hätte. Wie der bisherige Einbau steht alles auf Holzstützen und wird nach unten an vorhandenen Punkten verzurrt, bzw. dort wo normalerweise die Sitzfläche verschraubt ist kommen zwei Ösen hin. Der Einbau ist so groß, dass er gerade so durch die Tür passt. Ich bekomme ihn auch alleine rein und raus - ist mühsam, zu zweit geht's einfacher. Morgen muss ich nur noch die zwei Ösen zur Befestigung besorgen.
In die untere Etage kommen die Stühle. In das Fach darüber passen die Muurikka-Pfanne, ein kleiner Tisch und das Solarpanel. Darüber ist noch ein kleines Fach. Da kommt eventuell Karos Schafsfell rein. Und oben drauf die Sporttaschen mit den Klamotten. Im eigentlichen Fußraum vor den Stühlen ist noch sehr viel Platz für Getränke und anderen Kleinkram.

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In fünf Tagen ist das alles beim BTT zu bewundern :wink:


Liebe Grüße,

Michael.
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Re: 4motionmike

Beitrag von sgm »

Sieht gut aus, werde es dann in einer Woche mal "begutachten" ;-)

Wie hast du denn das Gepäcknetz unterm Dach fest gemacht?

Gesendet von meinem Nexus 7 mit Tapatalk
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4motionmike
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Re: 4motionmike

Beitrag von 4motionmike »

Auch an den vorhandenen Haltegriffen. Allerdings haben schon zwei/drei Haken vom Netz kapituliert. Ist aber kein Problem, hab ich durch Kabelbinder ersetzt.
Dort landen unterwegs die Pullover und Jacken drin und man kann abends auch im Dunkeln einfach hinlangen und weis wo was ist.


Liebe Grüße,

Michael.
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4motionmike
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Re: 4motionmike

Beitrag von 4motionmike »

Hallo zusammen,

nach langer Zeit gibt's auch von mir wieder mal was Neues ...





Er ist weg! :ade:
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Re: 4motionmike

Beitrag von Surfy »

4motionmike hat geschrieben: 7. Jan 2021, 14:17 (...)
Er ist weg! :ade:
ersetzt? Nun doch was richtiges mit >6 Pötten? :mrgreen:
verkauft?
geklaut?
gehimmelt?

Fragen über Fragen - aber happy new year :greenwink:

Surfy
Trans-Africa mit dem Land Cruiser 200 http://transafrica2012.blogspot.de
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