Camping-Equipment: Oztent, Kühlbox, Kocher und viel mehr

Vom Bergegurt zum Zelt. Im Einsatz auf Herz und Nieren geprüft.
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Tscharlie
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Camping-Equipment: Oztent, Kühlbox, Kocher und viel mehr

Beitrag von Tscharlie » 25. Jun 2009, 22:55

Der Originalthread: Link


Hallo zusammen,

im Folgenden möchte ich mir einige Ausführungen zu unseren Urlaubserfahrungen mit unserem Campingequipment erlauben.

Vorab schon mal "Sorry", daß manche Accessoires nicht oder nur unscharf fotografiert sind - ich hatte ursprünglich halt nicht beabsichtigt, einen Produkttest zu verfassen und "sauber" zu dokumentieren, und so entstand manches Foto - als leider häufig verwackelter Schnappschuss - so nebenbei ... Bild

Zudem bitte ich die "alten Hasen" um gnädige Milde und ein verständnisvoll-souveränes Lächeln angesichts der laienhaften Anmerkungen eines blutigen Anfängers Bild - aber vielleicht ist für die/den eine/n oder andere/n "Ebenfalls-noch-Newbie-Camper" oder künftige Anfänger ja doch ein sinnvoller Hinweis oder eine Anregung dabei - und wenn es nur die ist, alles anders zu machen ...

Zunächst muß ich selbstverständlich die beiden absoluten Highlights unserer Ausrüstung nennen :


OZtent RV 3

Meine Begeisterung für dieses geniale Teil ausufernd zum x-tenmal zu wiederholen, hiesse, "Eulen nach Athen tragen" :wink: - ich versuche mal, die gemachten Erfahrungen so kurz wie meiner Begeisterung möglich zu halten ...

Das Zelt ist höchst funktionell, unglaublich einfach und leicht handelbar und bietet für 2 Personen viel Platz.
Richtig modular und sehr flexibel einsetzbar wird's, wenn man sich einige - zugegebenermaßen nicht ganz billige - Erweiterungen leistet :
aus dem ruckzug aufgestellten Basis-/Schlafzelt mit aufstellbarem Vordach ergibt sich mittels der angebauten Seitenteile eine heimelige Terrasse mit besserem Wind- und Sichtschutz, und über das daran angekoppelbare Frontteil entsteht eine 2-Zimmerwohnung mit zusätzlich überdachbarer Terrasse - dazwischen liegen wirklich nur wenige Minuten.

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Der Aufbau des Vorzelt-Gestänges und das Anbringen der Seitenteile bzw. des Frontteils per Reißverschlüssen ist mit etwas Übung in einer guten Viertelstunde bis 20 Minuten erledigt - bei abendlicher Ankunft also kein großes Problem, evtl. können die zusätzlich erforderlichen Minuten beim morgendlichen Abbau eher stören, zB, wenn man schnell zur Fähre muß ...
Aber dann belässt man es am Vorabend halt einfach beim Schlafzelt-Aufstellen bzw. demontiert die Anbauteile schon mal vorab.

Alle 4 Eingänge (1 am Frontteil, 2 an den Seitenteilen, 1 am Schlafzelt) und die 3 Fenster und 2 zusätzlichen Lüftungsschlitze sind moskitonetzgeschützt (ins Schlafzelt kam kein einziges Tierchen rein - allerdings setze ich dabei Disziplin beim Verpacken von Futtermitteln voraus) und zusätzlich per Außentür/Innenfenster verschließbar.

Die Belüftungsmöglichkeiten sind vielseitig, das Material erscheint ziemlich hochwertig und langlebig.
An den 4 Auflageecken unter'm Boden sind zusätzliche Kunststoffverstärkungen aufgenäht - aber dennoch würde ich immer eine Plane drunterlegen, denn es können sich auf Dauer sonst Steinchen durchdrücken, wenn's Zelt "ungeschickt" steht. Unsere Bodenplane jedenfalls war nach 14 Tagen teilweise durchlöchert und damit ergab sich ein kleines Kratzerchen am Zeltboden - Achtsamkeit ist also die Mutter der möglichen Langlebigkeit :old:

Was mir außerordentlich gut gefällt, ist die sichtbare Liebe zum Detail :
alle Öffnungen/Anbauteile sind per Reißverschluß und zusätzlich per Klettverschluß verschließbar, an allen zusammenrollbaren Öffnungen sind Klettverschlüsse zur Befestigung vorhanden, es gibt angenähte Täschchen für - damit aufgeräumte - Verspannungsleinen und selbst an eine kleine Reißverschlußöffnung für die Durchführung eines Stromkabels wurde gedacht ...

Fazit : neben der Kühlbox die beste all unserer Anschaffungen !

Wer sich über Größen, "add-ons" und Preise informieren möchte, der kann hier nachschauen :

Link zum OZtent

Link zum Zubehör



Kompressorkühlbox Engel MT 27

Schlicht und ergreifend : meine "Lebensversicherung" ...

Für Leute, die wie ich unter "Medikamenten-Verderblichkeits-Phobie" leiden, ist eine Engelbox trotz des horrenden Preises haargenau die richtige Entscheidung - sie läuft wie ein Miele-Einbaukühlschrank absolut zuverlässig und unbeirrbar, auch auf wirklich "offroadigen" Strecken.
Das beruhigt und entspannt ungemein.

Die relativ geringe Größe war bewusst gewählt : mit 47 cm Höhe, 31 cm Tiefe und 55 cm Breite passt sie bei Fahrer/innen mit bodennaher Körperstruktur ziemlich exakt hinter den Fahrersitz und trotzdem können selbst 1,5-Liter-Flaschen untergebracht werden.
Das Volumen von 27 Litern hat sich für uns als vollkommen ausreichend erwiesen - man darf halt nicht erwarten, damit ganze Batterien von Bier auf einmal kühlen zu können und muß etwas konsequent beim Nachbefüllen sein.
Mehrere Flaschen und einige Dosen, dazu Butter, Wurst, Käse, Medikamente, ... passen aber schon 'rein.

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Auf Tagestouren war sie uns bzgl. "klappern" des Inhalts anfangs manchmal sogar zu groß, so daß wir unnötig viel Material auffüllen und mitnehmen mussten oder mit Handtüchern Lücken ausstopften - bis ich Depp endlich bemerkte, daß man die Flaschen problemlos und flexibel mittels Klettgurten (hatten wir ohnehin dabei, da immer wieder nützlich : Link) an den Verstrebungen des Innenkorbs befestigen kann ... Bild

Wie die Größe ist auch die minimale Schräglagerung bewusst gewählt - keinem Knick in Eurer Optik oder einem in alkoholisiertem Zustand gefertigten Podest geschuldet :

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Dadurch bildet die Kühlbox zum einen einen besseren "Anschluß" an die 1,5 m Ladefläche, so daß sie wie geplant als "Kopfkissenunterbau" für einen Notschlafplatz dienen kann, vor allem lässt sie sich so auch ohne "Anecken" am Sitz öffnen.

"Gerade gestellt" entstünde ein recht breiter Schlitz zwischen Box und Ladefläche und würde zudem das Öffnen der Box nur mit Verstellung des Fahrersitzes erlauben; auf höherem Podest gelagert und damit dann näher an die Ladefläche gerückt, ergäbe sich ein deutlicher Höhenunterschied zur Ladefläche, was ich wg. der Einrichtung eines Notschlafplatzes eben nicht wollte.

(Randnotiz : auf der Beifahrerseite ist das gleiche Podestchen verbaut, um einen Bierkasten oder 2 Rakos á 23,5 cm Höhe verzurren zu können - mit letzteren ergibt sich dann der zweite 47 cm hohe "Kopfkissenunterbau" für den 2. Notschlafplatz. Ja, ich bin ein RBF ... :wink: )

Positiver Nebeneffekt ist, daß der Boxeninhalt dadurch die Tendenz hat, sich sozusagen an die rückwärtige Box-Innenwand "anzulehnen" und sich somit weniger bewegt.

Da laut Produktbeschreibung "eine leichte Schrägstellung des Kühlschranks keine Einschränkung der Funktionstüchtigkeit" befürchten lässt, werde ich das Ganze genau so belassen, auch wenn's ein bißchen "schräg" wirkt ...

Fazit : neben dem OZtent ist die Engelbox die beste all unserer Anschaffungen !

Zur MT 27 habe ich leider nirgends einen link gefunden - dann gibt's halt einen zur MT 35 : Link



Dachbox Thule Atlantis 900

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Ich lasse die tatsächliche Offroad-Tauglichkeit bei voller Beladung jetzt einmal dahingestellt - leer waren auch auf üblen Pisten keine gröberen Verwindungsgeräusche hör- oder sichtbar (Schiebedach sei Dank) als vollgeladen auf der Autobahn.
Ich vertraue halt mal auf eine gewisse Dauerstabilität durch die 3 im Boden eingelassenen Stahlprofile und spiele den Erprobungsträger ...

Für den wetterfesten Transport des OZtent sowie sämtlichem (!) sperrigem Campinggerödel bis hin zu aufgeblasen transportierten Luftmatratzen : für uns die optimale Dachbox mit 2,35 m Länge, 90 cm Breite, 46 cm Höhe und 650 Liter Volumen - ich bin trotz des stolzen Anschaffungspreises wirklich happy, entgegen ursprünglicher Absicht kein kleineres Teil gekauft zu haben.

Für unsere Zwecke und Ansprüche zu 100 % die richtige Entscheidung.

Details zur Thule Atlantis



Trangia Sturmkocher-Set groß (Ultralight HA)

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Total genialer, "idiotensicherer" und auch bei stärkerem Wind absolut zuverlässig funktionierender Kocher mit super Packmaß - wir kamen immer hervorragend damit zurecht.

Von einer angeblich extrem viel längeren Kochzeit kann u.E. nach nicht die Rede sein. Das Wasser kocht irgendwie "anders", weniger "sprudelnd", das stimmt, aber nicht nervig langsam.

Von der angeblichen Neigung zum "Anlaufen" und Verrußen der Topfunterseiten haben wir bis jetzt nicht großartig etwas bemerkt (selbst ohne den empfohlenen Zusatz von ca. 10 % Wasser) - das könnte vllt. aber auch am Material liegen (wir haben das teurere HA statt "Normal"-Alu ; die Non-Stick-Beschichtung dagegen soll sehr kratzempfindlich sein und unser HA lässt sich auch so hervorragend reinigen).

Der Brenner ist, wie ich finde, sehr sparsam im Verbrauch : von 1 Flasche Spiritus hatten wir nach 2 Wochen täglichem Gebrauch noch ca. 1/4 übrig (trotz reichlicher Verwendung auch für Grillkohle).
Wer aber will, kann den Brenner auch tauschen und den Kocher dadurch auf Gas- oder Benzin-Betrieb umrüsten.

Empfehlenswertes Extra ist u.E. nach das "Schneidbrett", das auch als Abgießsieb für Nudeln verwendet werden kann.
Schlichtweg ein genialer Kocher - wir benötigen auf Sicht ganz sicher nichts anderes !

Details zum Trangia-Kocher



Brändi-Grill und Feuerschale

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Ganz kurz & knapp :
DER Unterwegs-Grill mit geradezu sensationellem Packmaß und stufenlos auf jede sinnvolle Höhe einstellbarem Grillrost. Welcher andere Grill könnte besser sein ?

Details zum Brändi-Grill bei "Globetrotter"

Ausnahmsweise sogar mal günstiger bei "Woick": Brändi-Grill

Dazu natürlich eine einklappbare Feuerschale - das muß sein, insbesondere im äußerst Waldbrand-gefährdeten Hellas. Details zur Feuerschale



Ortlieb Faltschüssel
Nach dem Essen kommt der Abwasch - daher DER Tip für angehende Hausmänner ... Bild
Übrigens lässt sich darin auch sehr schön Salat anmachen. Und überhaupt ist das wieder mal ein Packmaß und eine Qualität ganz nach meinem Geschmack !

Details zur Faltschüssel



Grand Canyon Koffertisch

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Sieht vielleicht etwas putzig/mickrig aus und wir waren uns im Vorfeld auch wirklich nicht sicher, ob's taugt.

Aber alle bisher bei den LCF und auf Messen gesehenen "üblichen" Tische mit Lamellen-Tischplatte haben uns nicht restlos überzeugt :
- das Aufstellprozedere und das Packmaß passt mir nicht (an lang-schmal-sperrigem Zeug ist schon genug in der Dachbox gelagert)
- wir finden eine glatte Tischoberfläche einfach besser (auch für's Postkartenschreiben Bild)
- so viel Tischfläche erscheint uns für 2 Personen unnötig groß (meistens ja 70 x 140 - ich weiß, es gibt auch 70 x 70, aber quadratisch find' ich total unpraktisch)
- vor allem aber passen die Dinger nicht zu unserer bodennahen Körperstruktur bzw. der Sitzhöhe unserer Campingstühle - sie sind uns schlicht zu hoch (ich mag's nicht besonders, wenn im Sitzen mein Kinn auf der Tischkante aufliegt - ok, das ist jetzt vielleicht ein wenig übertrieben Bild)

Jedenfalls dachten wir uns : probier'n wir's halt einfach mal mit dem Koffertisch ...

Und nach praktischer Erprobung kann ich sagen : wir sind sehr zufrieden mit unserem Tischchen.
- die Höhe passt perfekt zu den Stühlen
- er steht schnell und sehr stabil
- er hat ein vortreffliches Packmaß (60 x 40 x 10 - na, RBF ?)
- die Tischfläche von 60 x 80 genügt uns völlig.

Die 2 Hockerchen im "Inneren" sind eher nicht zum Sitzen geeignet, sehr wohl aber zum Beine hochlegen, vor allem aber sind sie ein gutes Kocher-Untergestell bzw. zusätzliches kleines Ablagetischchen.

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Wenn man die Hocker nicht benötigt, kann man stattdessen im Tischinneren - ähnlich wie bei einem Picknickkoffer - Essgeschirr, Küchentücher o.ä. transportieren.

Details zum Tischkoffer

Unseren Faltstühlen sehr ähnlich (es fehlt da ein Getränkehalter :wink: ) ist dieses Modell : Faltstuhl Relags



Camping Gaz Gaskocher

Für's schnelle Tässchen Kaffee beim Ahr-Camping im August 2008 gekauft und benutzt und in Knüllwald erneut in Anspruch genommen, reichte die Stech-Kartusche bei täglichem Kaffeekochen sogar noch bis zum Ende des jetzigen Campingurlaubs - absolut erstaunlich !
Für Kaffee oder die kleine Suppenküche zwischendurch völlig ausreichend und empfehlenswert.
Zur Not (bei einfach nicht brennen wollender Holzkohle) sogar auch als Feuerquelle unter'm Brändi-Grill verwendbar ...

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Details zum Gaskocher



Camping Gaz Gaslicht

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Im Gegensatz zum Kocher erlaubt die Stechkartusche nur 2-3 Abende längerer Nutzung. Das Licht ist zwar ausreichend hell, um die Szenerie zu beleuchten und Atmosphäre zu zaubern - zum Lesen aber ist sie uns nicht hell genug.
Begeistert sind wir nicht, aber es war "ok" - wir werden deswegen jetzt nicht auf eine Benzinlampe o.ä. umsteigen (wir hatten ja außerdem - wie im Vorzelt zu sehen - noch eine strombetriebene kleine Klemmlampe dabei).

Details zum Gaslicht



Stirnlampe Petzl e+LITE

Eine Stirnlampe ist aus unserer Sicht ein absolutes Muß ! Grds. wohl egal, welche man sich letztlich anschafft - Hauptsache, daß ...

Nach Sonnenuntergang der wichtigste Ausrüstungsgegenstand, um vernünftig lesen, kochen oder sonstwie freihändig "herumhantieren" zu können oder sich "bettfertig" zu machen - knapp vor meiner Brille war's das vorletzte "Kleidungsstück/Organ", das ich des Nachts abgelegt habe.

Details zur e+LITE



Handtücher Ortec Power Towel (65 x 180)

Fühlen sich beim ersten Gebrauch zwar seltsam an - aber wir sind von der Saugleistung und dem äusserst schnellen Trocknen der Handtücher hellauf begeistert ! Lohnt sich !

Details zum Handtuch



Coghlans Wäscheleine

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Dieses Teil verwenden wir seit mehreren Jahren - auch auf Flugreisen - zur völligen Zufriedenheit : Flexibel in der Länge, prima zu befestigen und vor allem : für den Gebrauch ohne Wäscheklammern gemacht - man klemmt einfach einen Zipfel des Wäschestücks zwischen die doppelte Gummileine.
Sehr empfehlenswert !

Details



Insektenschutz Care plus DEET (Lotion oder Spray)

Dirks Aussagen an anderer Stelle sind zu unterstreichen. Wir benutzen DEET seit Jahren - das einzige Mittel, das tatsächlich verläßlich wirkt und im Gegensatz zu Autan und anderem Billigzeug auch gut hautverträglich ist (und diesbzgl. sind wir beide sehr sensibel). Ein kleines Fläschen reicht selbst bei allabendlicher Nutzung gut 4 Wochen.
Wer die Einschmiererei nicht mag, für den gibt's das auch als Spray (allerdings "nur" mit 40 % Wirkstoff statt 50 % - Unterschiede in der Wirksamkeit haben wir allerdings noch nie bemerkt).
Wer juckende und anschwellende Insektenstichwunden vermeiden möchte, sollte das unbedingt ausprobieren.

Lotion

Spray



Warme Unterwäsche von Icebreaker

In Hellas lagen die Klamotten (zum Glück) zwar völlig unbenutzt in der Kiste - in Knüllwald waren wir des abends aber froh, über solch' herrlich warme Unterwäsche zu verfügen.
Soll angeblich auch "No stink"-Eigenschaften besitzen - das haben wir bisher aber noch nicht ausgetestet ... Bild

Würden wir auf jeden Fall wieder kaufen !

Unterhemd

Unterhose



Outdoor-/Wander-/Funktionsklamotten im Allgemeinen

Da ich von klein auf sehr gern wandere und seit gut 20 Jahren auch mountain-bike, gäbe es zu diesem Thema viel zu sagen und dieser ohnehin schon laaange Beitrag würde noch weiter "ausgetreten".

Lieber nicht - aber ich möchte diejenigen, denen die auf den ersten Blick sehr saftigen Preise bisher immer einfach "to much" waren, ermutigen, sich mal eines dieser Teile anzuschaffen - egal, ob das jetzt eine Goretex-Jacke, eine Outdoorhose oder Funktionsunterwäsche ist (eines namhaften Herstellers wie Fjäll Räven; Meindl, North Face, Schöffel, Vaude, ... : probiert's mal aus - es lohnt sich echt !

Im wahrsten Sinne des Wortes "funktionell", robust im Nehmen, pflegeleicht, sau angenehm zu tragen und langlebig. Meine erste, 1988 für damals stolze 180 DM erworbene Sympatexjacke zB habe und trage ich heute noch - wie auch alle seitdem angeschaffte Funktionsbekleidung.

Ich weise mal auf 2 meiner persönlichen Favoriten hin :

Funktionsshirt von Odlo : link

Trekkinghose von Haglöfs (bzgl. "Qualität" ist Haglöfs generell mein derzeitiger Tip) : link



Und zum Abschluß noch der Hinweis auf ein sensationell preisgünstiges, weil völlig kostenloses Camping-Accessoire ...

... ja, - Trittbretter Bild

Für Kleinwüchsige wie mich ohnehin schon hilfreich für Ein- und Ausstieg, Auto- und Scheibenputzen, Dachbox entladen, Vordach befestigen - sind diese sogar auch noch hervorragend geeignet zum Trocknen von Badeschlappen ... Bild

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Bleibt nur noch, mich noch einmal bei den LCF für die vielen Anregungen und Tips zu bedanken - und ein ganz besonders herzliches "Efcharistó poli" an lines und smiller zu sagen Bild, von deren Ideen ich die meisten meiner Lösungsansätze frech und ungeniert abgekupfert hab' ! Bild



Tscharlies Nachtrag vom 01.07.09:
Ach ja ... :oops:

... im Nachhinein fällt einem dann doch noch ein, daß man das ein oder andere erwähnenswerte Camping-Utensil bei der Aufzählung vergaß Bild :


Kochtopf Primus LITECH Trek Kettle
Zu unserem kleinen Gaskocher passt dieser kleine (Kaffee- und Suppen-) Kochtopf ganz hervorragend - leicht, klein, stark : link


Isomatte Exped Double Mat Evazote
Haben wir direkt auf dem Zeltboden unter den Luftmatratzen liegen. Dämmt/isoliert zusätzlich und vor allem wird die Luftmatratze verrutschungssicher festgehalten.
Von der Funktion her wirklich gut, aber unverhältnismäßig teuer und rein optisch lausig verarbeitet ("gerade" Kanten und "faltenfrei" ist was anderes, allerdings "legt" sich letzteres). link


Links/Beschreibungen zu unseren selbstaufblasenden LuMas konnt' ich leider nirgends mehr finden (gibt's vllt. nicht mehr ?), sorry.
Aber ich kann den Hinweis geben, daß unsere (angeblich "unzerstörbare") "Ortlieb classic" nach der Ahr doch als zu dünn erschien und wir uns aus der Schnäppchenecke bei Globi ein sehr günstiges Therm-a-rest-Auslaufmodell zusätzlich zulegten.
Nun passt's uns gut und verrutschen tun die LuMas auch nicht, da die Therm-a-rest sich wie gesagt auf der Exped-Matte nicht bewegt und die Ortlieb-Oberfläche an sich schon gut "haftet". Letztendlich würd' ich aber lieber gleich eine "dickere" Matte kaufen.


Schlafsack Vaude Navajo 220 Comfort
Hatten wir bereits 2008 für's Campen an der Ahr angeschafft. Wir wollten einen "ordentlichen Einsteigerschlafsack für gemässigte Temperaturen" und den haben wir bekommen, meinen wir.

Sowohl beim Schlafen im Auto an der Ahr als auch jetzt in Hellas haben sich die Schlafsäcke wirklich bewährt - gerade auch wg. der Möglichkeit, die Dinger ganz aufzuzippen und sie in laueren Nächten als Decke zu benutzen.
In Knüllwald hingegen war unsere persönliche Temperaturkomfortgrenze nahezu erreicht.

Für Südeuropa also ein gut geeigneter Schlafsack, für kühlere Länder/Nächte u.E. nach nicht ausreichend.
Die Version "Comfort" kann nur über die Katalog-pdf-Seite (S. 225) angesehen werden : link


Innenschlafsack
Auch dieses Teil hat sich bewährt - im Prinzip nur ein zusammengenähtes Bettlaken, "trägt" sich aber angenehm und schont den Schlafsack ... : link


Zelt Vaude Drive Base
Wir hatten es zwar in Hellas dabei - haben es aber nicht benutzt … Bild

Zum einen hätten wir manchmal gar nicht den Platz für 2 Zelte gehabt, zum anderen wussten wir gar nicht, wozu wir es eigentlich hätten aufstellen sollen : die Fahrräder waren im Auto verzurrt und Platz hatten wir in unserem 2-Zimmer-OZtent immer mehr als ausreichend.

Dennoch hatte sich das Zelt anno 2008 an der Ahr als Vorzelt für Innenraumschläfer gut bewährt.

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Es steht mit etwas Übung in 10-15 Minuten, bietet bei kleinem Packmaß viel Raum und guten Wetterschutz (es hat damals des Nachts ganz ordentlich geregnet und gewindet).

An der Seite läßt sich das Teil mittels "Wetterschleuse" recht gut anpassen ...

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... ob's sich als Heckzelt anbringen und nutzen lässt, bezweifle ich derzeit noch - wir werden das mal ausprobieren. Für "hinten" wäre evtl. das Drive Van interessant : Vaude Drive Van

Wer im Zelt schlafen möchte, benötigt natürlich zusätzlich das Innenschlafzelt - und dann wird's halt auch entsprechend teurer in der Anschaffung und enger im Zelt.

Wer aber im Auto schläft und über die Anschaffung eines Vorzelts zum Kochen, Lagern, Wetter aussitzen, ... nachdenkt, ist mit dem Drive Base m.E. nach nicht schlecht beraten.
Vaude Drive Base

Bei "Amazon" ist's meistens deutlich günstiger erhältlich : link


Sodele, das war's jetzt, glaub' ich, wirklich - zumindest bis zum nächsten Campingurlaub ... Bild

Liebe Grüße,
Tscharlie
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