Dingo-Tec

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Romain
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Beitrag von Romain » 6. Apr 2010, 22:22

Bei leichten Touren respektive Touren mit Mehrtägigem Aufenthalt auf einem Platz werde ich den Hänger in Verbindung mit einem Zelt immer wieder gerne nutzen. Nur wenns auf enge Pisten geht wo nicht abzusehen ist ob man irgendwo rauskommt, oder gezwungen ist auf engstem Platz zu wenden, respektive einen km oder mehr rückwärts zu fahren will ich nicht unbedingt was hinten dran haben.
Auf die letzte Rumänientour hätte ich ihn bedenkenlos mitnehmen können, auf meine Pyrenäen Ausfahrt allerdings nicht.

Bacardi
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Beitrag von Bacardi » 6. Apr 2010, 22:27

Romain hat geschrieben:...knapp 3500 Euro...

Ich habe überhaupt keinen Mehrverbrauch...
Der Kurs ist realistisch, wenn man die Größe berücksichtigt und sieht, dass die einschlägigen Anbieter für ein kleineres Grundmodell ohne Ausrüstung schon deutlich > 4 Mille aufrufen.

Deine Verbrauchsaussage finde ich sehr erstaunlich :shock: :!: Mein J12 schluckt bei voller Zuladung wie tausend Russen :wall: :!:
Deutlich über 15 l / 100 km sind absolut kein Thema :angryfire: ...

Danke für die tolle Info, Romain. Der Abend ist gerettet :wink: .

LG
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Wenn Dir ein Vogel auf´s Hemd kackt, gräm Dich nicht, sondern freu´ Dich, dass Kühe nicht fliegen können.

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Romain
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Beitrag von Romain » 6. Apr 2010, 22:36

Mein HDJ braucht ja sowieso immer zwischen 14 und 15 Liter.
Vor Jahren hab ich mal einen Oldtimer von 1957 in Bremen abgeholt. Durch die Geschwindigkeitbegrenzung auf 80 km/h verbrauchte ich damals unter 12 Litern, dabei wog der Chrysler über 2,6 Tonnen.
Mit dem vorne profilierten Pferdeanhänger, beladen mit 2 grossen Reitpferden, also komplett auch gute 2 Tonnen an Mehrgewicht hinterm Auto, hab ich Geschwindigkeitsbedingt auch immer weniger verbraucht. Nur der relativ leichte (ich denke 750 kilo) Caravan, hat mich 2 Liter gekostet.
Egal wie schwer, wenns nicht wie die Eiger Nordwand über die Autokonturen heraussteht, der HDJ ziehts ohne gross zu schlucken.
Ich denke, egal welcher Geländewagen müsste also einen ähnlichen Hänger ziehen können ohne zum Säufer zu werden. Naja ich werds ja gleich sehen :lol:


Bacardi
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Beitrag von Bacardi » 6. Apr 2010, 23:02

Man fängt echt an zu grübeln :kopfkratz: .

Die Geschichte wäre eine fahrzeugunabhängige Investion mit Perspektive :beifall:

Idealvorstellung ist ein Anhänger mit Technitop-Dachzelt, darunter Küche, Stauraum oder Dépendance für Mitreisende :wink: .

Hab´nen Heidenrespekt vor so einen Projekt, wo ich noch nicht ´mal in der Lage bin, zumindest dem Fahrzeug ein klares Konzept bzw. eine klare Linie zu verleihen :hmm: .

Dachzelt hatte Nachteile, war aber irgendwie schon schön.
OzTent ist unheimlich praktisch, doch irgendwie uncool.
Wegwerfzelt geht gar nicht!
Im Auto pennen ist für mich nur eine Notlösung.

Blöd ist, dass sowohl Touren mit mehrtägigem Basislager, als auch reine Rundreisen mit täglichem Standortwechsel angedacht sind.

Hier eine Universallösung zu entwickeln, ist echt ´ne Lebensaufgabe!

Allein mit Hund muss man nicht nachdenken, sondern packt die Brocken zusammen und ab geht´s. Das Theater beginnt mit Frau und zukünftigen Rentenbeitragszahlern (wie auch sonst im Leben).

Naja, zumindest wird es vorerst nicht langweilig :D .

LG
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Beitrag von Romain » 7. Apr 2010, 18:33

Ein Anhänger bietet viele Vorteile bedeutet aber immer dass man ein wenig behindert in seiner Manövrierfähigkeit ist.
Ein Oztent ist vielleicht uncool, aber doch unheimlich praktisch. Meiner Meinung nach ist das Preis/Leistungsverhältnis mit so einem Ding gewahrt.
Ein *anständiges* Dachzelt kostet viel mehr als ein paar Oztents zusammen.
Desweiteren ist man immer auf Hilfe oder auf besondere Begebenheiten angewiesen wenn mans auf oder absatteln will. So auf die Schnelle: Fahren wir in ner Stunde irgendwo hin? gibts nicht wenn man das Zelt nicht auf dem Autodach hat.
Die Bastelei mit einem Hänger und seiner Einrichtung hält sich in Grenzen. Es muss kein superduper Hänger sein den man kauft, es genügt vollauf wenn man anständige Achsen und ein stabiles Untergestell hat. Kriegt man dann noch eine anständie Bodenfreiheit durch hohe Reifen hin kann man getrost auf Pisten damit. Der 500 roro Anhänger aus dem Baumarkt taugt da nix, aber ich denke, je nach Grösse klappts ab 2000 Euro.

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Beitrag von Bacardi » 8. Apr 2010, 21:01

Romain hat geschrieben:Ein Anhänger bietet viele Vorteile bedeutet aber immer dass man ein wenig behindert in seiner Manövrierfähigkeit ist.
Volle Zustimmung, Romain!

Hinzu kommt, dass ich mir im Moment nur schwerlich vorstellen kann, so einen Bremsanker über hunderte oder gar tausende von Kilometern hinter mir her zu ziehen und mit den Truckern Elefantenrennen zu veranstalten :evil: .

Ok, vielleicht ist das Gewöhnungssache oder aber eine Frage altersbedingten Temperaments :wink: :?:

Nach einem heutigen, höchst inspierierenden Telefonat mit Martl sind neue Gedankengänge hinsichtlich einer praktikablen und aufwandtechnisch vertretbaren One-Man-Show bei der Montage eines (vielleicht erneut anzuschaffenden???) Dachzeltes entstanden.

Wir werden das bei einer leckeren Hopfenkaltschale in Knülle vertiefen, wobei die IFOR Williams - Geschichte sicher noch nicht ad acta gelegt worden ist.

LG
P.
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Beitrag von Bacardi » 13. Apr 2010, 07:54

Asche auf mein Haupt :angryfire: :wall: :!:

Hier findet Ihr den Anbieter mit dem "günstigen" Offroadanhänger vom BTT 2009:

http://www.smartcamp-seite.de/page3.php

Das Gerät von Smartcamp beginnt in der Offroad-Variante < 5.000,-- EUR :D :beifall:

Grüße,
P.
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Beitrag von Martl » 13. Apr 2010, 08:53

Haha, dreimal dürft ihr raten, wer auf dem Video zu dem Offroadhänger hinten drin im Hilux sitzt und blöde rausguckt
:D :D

Ich fand das Konzept schon auch interessant. Und so eine Kugelkopfkupplung verträgt einiges.
Sicher, wie Romain schreibt, die absolute Horrorvorstellung wäre, damit einen engen Waldweg o.Ä. wieder zurück zu müssen. Besonders diese kurzen Hänger sind ja furchtbar nervös beim rangieren.
Wenn ich schon den Kompromiß mit dem Hänger eingehen würde, dann nur, mit festem Aufbau, beheizbar und ausreichend hoch um darin auch sitzen zu können.

Was an dem Smartcamper auf jeden Fall geändert werden sollte, wäre die Halterung der Gasflasche bzw. Werkzeugkiste auf der Deichsel.

Insgesamt sehe ich aber die beste offroadtaugliche Campinglösung für drei Personen oder zwei Pers. mit Hund in einem Doppelkabiner-Pickup.
Großes Dachzelt obendrauf und ein ordentliches Schubladensystem auf die Ladefläche, dazu vier Kisten und schon ist man eigentlich fertig.

Gruß
Martin
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Beitrag von Romain » 13. Apr 2010, 19:41

Irgendwie kann ich mich mit so einem Hänger nicht so recht anfreunden. :?
- Wenn man im Gelände zurücksetzen muss, stört er genau so viel wie grössere Hänger
- Die Achse ganz hinten bedeutet zwar dass er nicht schnell hinten aufsetzt, heisst aber auch dass er wahrscheinlich eine ungünstige Gewichtsverteilung hat.
- Die Deichsel ist eindeutig zu kurz und es ist nicht nur der Kasten der stört. Sogar im Video kann man sehen wie das Stützrad gegen die Heckklappe stösst. Da denke ich dass es sogar auf Asphalt in engen Kurven irgendwie zum innigen Kuss zwischen Auto und Hänger kommen kann.

5.000 sind da ne Menge Moos. Bei anderen Anbietern die sich nicht *Offroad* auf die Fahne schreiben kriegt man da bedeutend mehr. Land- und Forstwirtschaft benötigen auch Hänger die einiges abkönnen.
Ist aber nur meine bescheidene Meinung

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