Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

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Chetubi
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Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von Chetubi » 26. Jan 2018, 12:00

Vielleicht kennt der Eine oder die Andere uns ja schon. Wir, das sind meine Frau Arife (egal - jung und schön), unser Sohn Timur (2) und ich, Philipp (46).

Nach Jahren in denen wir zunächst zu zweit im Lada Niva und dann im Toyota FJ Cruiser die Welt ein wenig unsicherer gemacht haben, bereicherte uns im Jahr 2015 Timur. Da wurde der Toyo etwas klein und HayVan (türkisch für „Tier“) bringt seitdem Reisespass und genug Platz für uns 3 zusammen.

HayVan ist 10 Jahre alt. Ein US Ford e350 4x4 Sportsmobile mit Allradumbau von QuadVan in Portland Oregon. 5.4l V8 Benziner. 2 Dana 60 Starrachsen. Untersetzung. ARB Hinterachssperre. Campingausbau (hier neu gemacht von TomGan) mit Doppelbatterie und Solar mit Parallelhubdach.

So, genug zu uns.

September 2017 waren wir mit unseren Freunden Simone und Klaus und deren Jeep JKU in Griechenland auf dem Peloponnes unterwegs. Angeregt durch Reiseberichte sollte es dieses Mal in den tiefen Süden Europas gehen. Wir haben es nicht bereut!

Im Vorfeld habe ich viele mögliche Routen ausgekundschaftet. Auch das MDMOT Buch war hilfreich. Vor Ort kann man dann doch nur einen Bruchteil machen. Viel Zeit habe ich auch darauf verwendet Wildcampplätze aus dem Weltraum (google earth) zu suchen. Offiziell ist wildcampen nicht erlaubt. In der Vor- oder Nachsaison wird es aber wohl geduldet. Wir jedenfalls hatten kein Problem. Und es gab wirklich traumhafte Fleckchen.

Jetzt aber mal los mit der Reise. Wer mich kennt, der weiss, dass mit Fotos nie gespart wird. Wen das stört -> besser gleich wegklicken! Timur ist (auch wie immer) etwas unkenntlich gemacht. Das soll seine Entscheidung sein, ob er auf alle Ewigkeit (danke picr.de) im Internet ist.


Das war unsere Route. Im Uhrzeigersinn. Für de facto ca. 14 Tage vor Ort auf jeden Fall genug.


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Wir hatten die Fähre gebucht von Ancona nach Patras. Das ist in einem Rutsch für Timur deutlich zu viel. Deshalb ging die erste Etappe von Nürnberg nach Verona und dort auf einen zwar schön gelegenen Campingplatz über der Stadt, der aber sehr klein, eng und teuer war.


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Am nächsten Tag dann nochmal gut 400 km nach Ancona. Tickets abholen (toll – der ADAC hatte mein Ticket nicht richtig eingebucht. Zum Glück konnten die das vor Ort telefonisch klären. Am Sonntag! Schrecksekunde.) Dann warten am Anleger. Hier (Italien) ist alles gut organisiert. Dagegen ist die Rückfahrt von Patras aus das gelebte Chaos.


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Wir haben Camping an Bord gebucht. Simone und Klaus eine Kabine. War unser erstes Mal CaB. War aber echt gut. Haben es für diesen April gleich wieder gebucht. Wir schlafen doch am liebsten im eigenen Bett. Und dabei spart man auch noch. Wir stehen gut, wenn auch eng, auf dem mit riesen Fensterausschnitten belüfteten Deck. Duschen gibt es auch. Alles bestens.



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Die Überfahrt ist OK. Sie zieht sich zeitlich einfach. Irgendwann möchte man nur noch ankommen. Trotz Buffet und Bällebad. ;)



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DAY ONE (in GR)
Endlich Ankunft in Patras. Auf zu Lidl und einkaufen. Kühlschrank voll. Schränke voll. Ouzo. Alles gut. Nachdem es schon später Nachmittag ist fahren wir zu einem CP nach Kato Alissos. Der Platz ist ganz gut und das zugehörige Restaurant kocht gut und günstig.

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DAY TWO
Heute soll es endlich richtig los gehen. Wir fahren wieder nach Patras, kaufen noch ein paar vergessene Sachen und fahren dann Richtung Südosten in die Berge. Es geht in kürzester Zeit steil nach oben. Zuerst noch auf Teer auf sehr schmalen Sträßchen. Dann auf Schotter. Wir fahren auf teils sehr kleinen und teilweise auch verworfenen Pisten Richtung Kalavrita.

Zwischenstopp an einem Bach mit Picknick. Wir kommen langsamer voran als gedacht. Am Nachmittag kommen wir bei Kalavrita an, fahren dort in die Berge und suchen einen ganz netten Boondocking spot.


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DAY THREE
Nachts bellen Hunde. Sonst bleiben wir ungestört. Am nächsten Morgen fahren wir nach Kalavrita. Das Städtchen ist ganz süß. Aber schlimm was hier passiert ist. Einfach mal googeln. Wir suchen ein Cafe, finden etwas hübsches und Timur kommt auch auf seine Kosten. Und `n klasse Club haben sie da. 1a shabby look!


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Danach fahren wir raus aus den Bergen und zur Küstenstraße. Von dort fahren wir an den Kanal von Korinth. Nur ein paar Segler passieren den Kanal. Trotzdem beeindruckend. Ich weiss, dass ich vor Jahren schon einmal dort war. Ich habe aber keinerlei Erinnerung. Seltsam. Das ist dann wohl das Alter. ;) … Bei der Vorbereitung habe ich eine Piste auf der Westseite entlang des Kanals gefunden. Der Zugang ist schnell gefunden und wir fahren die Strecke entlang. Teilweise hat man einen schönen Blick in den Kanal.


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Danach überlegen wir hin und her. Wir wollen am nächsten Tag Epidauros ansehen und in der Nähe am Meer übernachten. CP oder wieder wildcampen? Ich habe in einer Bucht am Meer eine schöne Stelle gefunden. Da soll es hin gehen. Wir müssen von der Teerstraße ca. 3 km auf einer sandigen, verworfenen Piste steil nach unten. Der Weg lohnt sich aber. Später werden wir festhalten, dass es die schönste Übernachtung überhaupt war. Eine Bucht. Kiesstrand. Wenige andere Menschen. Tolle Stellplätze unter Bäumen. Traumhaft!


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DAY FOUR
Auch am nächsten Morgen, nach Sonnenaufgang, ist es wunderschön dort. Wir hätten vielleicht länger dort bleiben sollen. So aber ging es wieder hoch zur Teerstraße.

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Ab zu den „Steinhaufen“ …. Nein! Ist wirklich beeindruckend was die da in Epidauros hingeklotzt haben. Aber wenn wir etwas (hier und später auch in Olympia) feststellen durften, dann das Timur daran nun überhaupt keinen Spaß hat die Werke längst verblichener Altgriechen zu bewundern. Und das zeigt er dann auch. Das mindert dann wieder unseren Spaßfaktor usw usw. Nun ja .. ich lasse Bilder sprechen:

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Ganz normal im täglichen Dorf zu Dorf Einsatz.


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Südwestlich fahren wir quer über den ersten Finger. Zwischenstopp an einem kreisrunden Einbruch in der Erde. Durch einen kurzen Tunnel kann man eine kleine Kapelle erreichen.


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An der Westküste des ersten Fingers fahren wir nach Norden und dann auf einer ziemlich ungemütlichen Piste in die Berge zum Kloster Agiou. Etwas vorsichtig pirschen wir uns an. Wir werden aber sehr freundlich vom einzigen und recht jungen Mönch begrüßt. Englisch hat er sich aus englischen Filmen selbst beigebracht.

Die Lage des Klosters ist einfach nur perfekt. Der Blick – ein Traum!

Von dort geht es eine sandige Piste nach unten zum Meer. Dort unten treffen wir einen Camperfahrer, der fragt ob es oben schön sei. Ich bin so perplex, dass ich ihm zwar freundlich antworte, ohne aber zu sagen wie die Piste dort hinauf ist. Mit 2WD wird es in den sandigen Kurven sicher nicht ganz einfach geworden sein. Und die Auffahrt erst am späten Nachmittag zu beginnen war auch nicht die beste Idee. Nun ja. Wir werden es nie erfahren. Wir bleiben auf einem CP. Etwas eng dort. Aber OK.

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DAY FIVE
Timurs zweiter Geburtstag! Juhuu! Irgendwie hat der Kleine immer im Urlaub Geburtstag und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Jedenfalls nicht vor der Einschulung.

Wir fahren heute auf der Westseite des ersten Fingers nördlich nach Nafplio. Soll eine der schönsten Städte auf dem Peloponnes sein. Das kann ich bestätigen. Schöne Gässchen und Plätze. Wir frühstücken in einem kleinen Cafe und Timur darf Geschenke auspacken.

Bis dato alles bestens. Dann leider stellt Timur fest, dass Stadtbesichtigungen eigentlich so gar nicht sein Ding sind. Quengeln wäre als Beschreibung eher eine deutliche Untertreibung. Deshalb fällt der Stadtbummel leider eher knapp aus.


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Lidl-Supermarkt bei Stromausfall -> #erlebtmanhierauchnicht


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Die Vorab-Planung hat sich wieder ausgezahlt. Im Nordosten des zweiten Fingers findet man den kleinen Ort Myloi. Aus unerfindlichen Gründen fand man es angebracht hier gut 20m hinter der Hauptstraße – aber von dort nicht sichtbar – alte Lokomotiven und Wagons auf überwucherten Gleisen verrotten zu lassen. Wer mich etwas – und sei es nur aus Reiseberichten – kennt weiß um meine Schwäche für Graffiti. Auch davon gibt es hier mehr als genug. Go go Bilderflut!!!


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Abends, irgendwo weiter südlich an der Ostküste des zweiten Fingers auf einem CP, dekoriert die allerbeste Mama der Welt HayVan und die Campingparzelle für Timurs Geburtstagsfeier. Sogar Torte gibt es!


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DAY SIX
Nächster Tag – Timur ist schon 2 Jahre und ein Tag alt – biegen wir nach einigen Kilometern in Richtung Süden östlich in’s Inland ab. Das klingt ganz einfach. Ist es aber nicht. Meer = unten. Inland = oben. Hier geht es immer gleich gewaltig hoch. Zuerst noch auf Teer. Dann auf Schotter. HayVan und Jeep haben zu kämpfen. Der Jeep ist noch etwas hitzeempfindlicher. Auch fahrerisch haben es die engen Serpentinen mit vorne Felswand und hinten Abgrund durchaus gelegentlich in sich.

Oben wartet dann eine Offroadpiste ohne größere Herausforderungen aber mit schönen Ausblicken und Ziegen.


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In Leonidi – schön gelegen – halten wir zu Einkaufen an. Es folgt eine laaaaaaange Fahrt mit wenig zurückgelegten Kilometern. Auf sehr kleinen Straßen im südöstlichen Inland des zweiten Fingers nach Süden bis wenige Kilometer nördlich von Monemvasia. Auch dort fand sich in meinem GaiaGPS aufgrund der Vorbereitung ein Pin mit „schöner Wildcampspot“ (oder so ähnlich). Stimmt!!


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DAY SEVEN
Der Platz ist auch am nächsten Morgen noch klasse.


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Nach dem fast alltäglichen Abbau fahren wir an der Küste entlang nach Süden nach Monemvasia. Ja. Der Ort ist touristisch. Aber es ist auch wirklich schön dort. Die Lage – angeklebt an einen Monsterfelsen – ist ziemlich einmalig. Wir fahren schwungvoll mit unserem 6,40 m Van die gut 1,2 km von hinter der Brücke bis hoch zum Stadttor zum Parken. Denkste. Nix gibt es da. Alles dicht. Hätte man sich denken können, wenn schon die ganze Straße zugeparkt ist. Ich möchte nicht wissen, wie das in der Hauptsaison ist. vermutlich grausam.
Nun gut. Wir setzen Frauen und Kind ab und fahren alles wieder nach unten und parken dort. Netter Spaziergang folgt. Am Ende der Besichtigung natürlich auch wieder zum Autoholen.
Der Ort: Wie gesagt touristisch aber sehenswert. Wir frühstücken in einem schönen Cafe im Außenbereich. Timur scheint Monemvasia auch deutlich besser zu gefallen als Nafplio.
Bilderflut olé:


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Die Vorplanung zeigte mir ein seit Jahren gestrandetes Schiffswrack einige Kilometer nördlich von Githio im Nordosten des 3. Fingers. Dort fahren wir von Monemvasia aus hin. Fotos im Internet versprachen morbiden Charme und (!) Graffiti. Ich wurde nicht enttäuscht.
Man kann dort in Strandnähe auch frei stehen. War aber irgendwie voll und nicht so einladend.


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Von dort fahren wir noch gut 10 km durch Githio nach Süden. Wir bleiben in dem CP am langen Strand von Mavrovouni. Wir essen sehr lecker am Westende des Strands in der Taverne o Gialos.


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Teil 2 folgt heute Abend oder morgen ... :D

Chetubi
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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von Chetubi » 26. Jan 2018, 19:58

na ... dann kommt hier noch der Rest. U.U. gefällt es ja der Einen oder dem Anderen. ;)




DAY EIGHT
Morgens … Rückenschmerzen. Das Alter zweigt unnachgiebig seine fiesen Beißerchen. Also muss die jugendliche Ehefrau ran. Hubdach runterziehen. In der Theorie kein Problem. In der Praxis klappt irgendwas mit der Physik nicht. Frau hängt am Dach. Dach bewegt sich nicht. Merke: Dach braucht mehr Zug als 50 kg!



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Wir fahren die Ostseite des 3. Fingers, der Mani, nach Süden. Die Mani ist der am wenigsten bevölkerte und kahlste Finger. Gefällt mir gut. Auch die hier verbreiteten trutzburgartigen Turmbauten in den Dörfern.

Irgendwann biegen wir „rechts“ ab in die Berge. Auf einer Piste geht es vorbei an Turmbauten, Ziegen und Kühen durch Tore. Ein etwas unfreundlicher (ist echt die Ausnahme hier) Herr hält uns an und fragt wohin und warum. Die freundliche Erklärung nur den Finger überqueren zu wollen stimmt ihn milde. Wir sollten – warum auch immer – nur nicht oben übernachten. Die karge Landschaft, die Lichtkontraste – schön!




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Wir landen an der Westküste und fahren nach Mezapos. Ein netter Miniort mit vielen Tieren und einer schönen Bucht.



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Nach Mittagssnack fahren wir durch die weiter südlich liegenden winzigen Dörfer, geprägt von Turmbauten und oft winzigen Durchfahrten. Geht gerade so mit HayVan. Am bekanntesten und schönsten ist Vathia.




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Von dort machen wir einen Abstecher nach Porto Kagio und fahren dann bis zum Südpunkt der Mani bei Kokkinogia; soweit es eben geht. Dort übernachten wir „idyllisch“ auf einem besseren Parkplatz neben einem monströsen deutschen MAN 4x4. Die Lage und der Blick an sich sind aber super schön.



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DAY NINE
Auch der nächste Morgen ist schön dort. Dann fahren wir weiter. Wieder nach Norden, erneut vorbei an Vathia. Auf dem Weg halten wir in einem winzigen Ort an der Westküste an um Olivenöl zu kaufen. Weiter geht die heute lange Strecke über Kalamata am Übergang zum 4. Finger (dort kaufen wir ein). Von dort geht es an der Ostküste des 4. Fingers nach Süden.



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Bei Livadakia geht die Straße nordwestlich ins Inland. Nach etwas mehr als 10 km biegen wir links ab in Richtung Küste. Erst eine schmale Teerstraße. Ziel ist aber eine Sandbucht, die ich als netten Wildcampspot ausgesucht hatte. Die Strecke runter ist diesmal etwas anspruchsvoller. Wirklich nur noch mit 4x4 anzuraten. Teilweise stark verworfen und ausgewaschen. Aber langsam in Untersetzung kein Problem. Unten ist der Strand an sich nett. Aber die Campwiese liegt ohne Sicht auf den Strand dahinter unter Bäumen. Und abends kommen Moskitos. Alles in allem nicht so der Burner. Timur liebt aber die erstmals genutzte Hängematte.



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DAY TEN
Wir verlassen die von der Ferne sehr schöne Bucht, fahren die Piste wieder hoch und an Pylos vorbei zum ziemlich berühmten Voidokilia beach. Feiner heller Sand. Fast schon Südsee. Am Himmel trainieren Kampfflieger. Zum Strand fahren wir nicht die offizielle Straße sondern eine Piste durch Riesenschilf. Hat was! Die Nacht sind wir auf einem netten CP am Meer nördlich von Pylos.



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DAY ELEVEN
Auch morgens ist der Strand schön. Nachdem wir gestern nur durch gefahren sind fahren wir heute nochmal nach Pylos rein. Nettes Städtchen mit großem Parkplatz am Meer. Praktisch.



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Dann soll es nochmal etwas offroad sein. Wir fahren in Richtung Osten. Südöstlich von Chandrinos geht es auf einen pyramidenförmigen Berg, von dem aus man einen schönen Blick über die Bucht haben soll. Die Strecke nach oben windet sich schneckenförmig. Stellt sich als die tougheste Piste heraus. Einige sehr enge Passagen ginbt es. Teilweise tiefe Furchen und Rillen. Aber gut machbar.
Oben wartet die kleine Kirche Prophet Elias auf uns. Alles sehr nett. Mit Ausblick und so is leider nich. Das Wetter schlägt um … große schwarze Wand nimmt Kurs auf uns und unseren Berg. Also lieber „schnell“ wieder runter.



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Schönes Graffiti in Chandrinos. Von dort quer durch’s Land zur Küste.



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Wir übernachten im „berühmten“ Strandwald von Elea. Wohl einer der bekanntesten Wildcampspots in Griechenland. Hier kann jeder stehen. In der Nebensaison wohl toleriert. Ja. Platz ist jede Menge da. Und der Strand ist schön groß. Aber irgendwie ist es nicht so der Hit. Hat nichts gemütliches oder verstecktes. Vielleicht hat es mir auch nur wegen dem regnerischen Wetter nicht so gefallen. Wir gehen noch – mittelmäßig – essen und dann ins Bett. Sorry. Kaum Bilder von dort.



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DAY TWELVE
Trotz der gemischten Erfahrungen mit Timur in Epidauros soll es nochmal etwas Kultur sein. Olympia muss schon sein, wenn man mal in der Ecke ist. Kleiner als gedacht dort. Es ist schon eindrucksvoll. Aber – nun ja. Eher für uns als für Timur. Wie gehabt: Griechische Altertümer sind nichts für ihn. Momentan jedenfalls nicht. Aber wer dort ist – ohne jemand in Timurs Alter – ruhig anschauen! Über Nacht sind wir auf einem CP ziemlich im Zentrum. Etwas veraltet aber mit rührendem ebenso altem Inhaberpaar.




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DAY THIRTEEN
Lecker Frühstück!



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Wir fahren über 1000 winzige Straßen kreuz und quer nach Norden zu einem Stausee und versuchen einen Zugang zum Wasser zu finden. Das gelingt erst, als uns ein freundlicher Einheimischer ein Gatter öffnet. Über das Bier von Klaus und Simone hat er sich u.U. mehr gefreut als über unsere türkische (!) Wurst. Von dort fahren wir nach Westen. Südlich von Vartholomio kann man über teils sehr sandige Pisten durch Pinienwald am Meer herumfahren. Nett dort. Da könnte man auch mal mehr Zeit verbringen. Wir bleiben auf einem CP in der Nähe.



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DAY FOURTEEN
Abreisetag. Zieht sich etwas von unserer letzten Übernachtung nach Patras. Dort erst einmal den Checkin finden ist nicht so einfach. Könnte man ausschildern. Muss man aber nicht. Man weiss auch nicht so genau wo man im Hafenbereich warten muss. Aber rumfragen geht ja auch. Dann könnte man natürlich die Fahrzeuge nach Gewicht, Größe, Camping an Bord usw. vorsortieren und dann geordnet an Bord winken. Oder man lässt einfach alle gleichzeitig losfahren und sich balgen. Klasse Orga dort. Dazwischen noch Flüchtlinge, die sich unter LKWs verstecken oder versuchen in Camper einzuschleichen. Von Bord sieht man dann noch die Menschenjagt der Polizei auf die armen Kerle.
Dann kommt die nicht minder langwierige Rückfahrt nach Ancona. Diesmal mit Kabine.



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Es folgte dann nach Ankunft in Ancona am sehr späten Nachmittag noch ein Höllenritt bis in die Region Trento auf einen CP. Ankunft kurz nach 22 Uhr. Am nächsten Tag sind wir wieder zuhause.



Fazit? Es war definitiv eine tolle Reise. Wir haben viel gesehen. Sind schöne Pisten gefahren und hatten klasse Übernachtungsstellen. Die Menschen waren fast durchgehend sehr freundlich. Essen ist klasse und dabei sehr günstig. Timur hatte auch viel Spaß. Aber Städte und Altertümer sind nicht so seins. Muss es auch nicht mit gerade 2. Die Landschaft war schön. besonders die Ausblicke über das Meer die man ständig hat. Vom Inland, das ja relativ groß und auch nicht überall leicht zugänglich ist, haben wir einiges gesehen. Da ist aber noch Raum für weitere Urlaube. Die Landschaft hat mir gefallen. Aber es kommt nicht so ganz an meine Highlights wie Montenegro oder Kroatien heran. Das ist aber natürlich völlig subjektiv und ich kann auch nicht ansatzweise sagen, dass wir alles gesehen hätten.

Also selber hin und anschauen! … Uns sieht Griechenland schon in gut 3 Monaten wieder. Allerdings Nordgriechenland ab Igoumenitsa und dann über Albanien und Montenegro nach Bosnien. Wieder mit Simone und Klaus. Aber dann auch mit (noch einem) Klaus, Christine und Simon (3 J – Spielkamerad für Timur) und ihrem 130er Defender mit Aufbau.


Wie immer freue ich mich (wirklich!) über Kommentare aller Art. Natürlich mehr über Lob. Aber an Kritik wächst man ja. ;) … Also auch her damit. Nur die Anmerkung das es viele Bilder sind … Nun ja. Die führt nicht wirklich weiter. Da bleib ich `bei.
Also hau rein in die Tasten!






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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von Heinz » 27. Jan 2018, 11:03

Vielen, vielen Dank für diesen tollen Bericht.
Überigens, lass ich mich gerne von Bildern wie diesen "überfluten". Mir sagt das, daß Du gerne den Foto zur Hand nimmst und Spass damit hast.
Obwohl wir die Peloponnes auch schon besucht haben, gibt es immer noch vieles zu entdecken. Wir komme auch gerne wieder hier hin.
KDJ 120 - D4D, 166 PS, Nestle - Zusatztank 120 L, Standheizung - Thermo Top P, hinten hochgelegte Achsentlüftung

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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von sgm » 27. Jan 2018, 11:34

Tolle Fotos und mal wieder ein interessanter Bericht - danke dafür!
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so throw off the bowlines. sail away from the safe harbor. catch the trade winds in your sails.
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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von Chetubi » 28. Jan 2018, 21:11

Danke Dir!

Ansonsten scheint er hier ja nicht gerade für Begeisterung zu sorgen. 😜

Aber ist ok. Ist ja auch kein Landcruiser.

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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von sgm » 29. Jan 2018, 09:50

Chetubi hat geschrieben:
28. Jan 2018, 21:11
Danke Dir!

Ansonsten scheint er hier ja nicht gerade für Begeisterung zu sorgen. 😜

Aber ist ok. Ist ja auch kein Landcruiser.
Kleines Forum, wenig Durchsatz. Darf man nicht mit Offroad-Forum oder BTT vergleichen.
twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do.
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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von Chetubi » 29. Jan 2018, 11:48

Völlig klar! Alles gut! :)

Wobei die Klickzahlen nicht deutlich drunter liegen. 👍🏻

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GOGOL
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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von GOGOL » 29. Jan 2018, 12:26

Moin Chetubi,

schöner und umfangreicher Reisebericht mit tollen Fotos! Wir waren in 2017 im Mai/Juni während unserer Griechenlandreise für ca. 1 Woche auf dem Peloponnes. Insgesamt hatten wir auf unserer 3-wöchigen Reise nicht so schönes Wetter! Interessant war es trotzdem!

Gruß Jörn
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...und immer schön fröhlich bleiben!
Landcruiser GRJ78 MORPHO, 170 kW/231PS, Weiß, 2x90L Benzintanks, 50L Wassertank, EXTREM Windenstoßstange, Winde X-Power XEW-12500, Höherlegung, Spurverbreiterung hinten, 285/75R16 BF Goodrich AT K02, Toyota Snorkel, Diff.-Sperre hinten, OME Fahrwerk, Alu-Cab Shadow Awn

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Re: Peloponnes 2017 – mit Ford e350 4x4 und Jeep JKU

Beitrag von Thale » 30. Jan 2018, 06:59

Interessanter Lokfriedhof - ich glaube wir müssen auch wieder mal in die Gegend.

Danke für das Teilen, wobei die Bilderf..... :mrgreen:

Gruß - Thale
Wenn's einfach wär, dann könnt's ja jeder!
www.thales-welt.de

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