Welt umfahren - LC95 oder 100?

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sgm
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von sgm » 21. Jan 2015, 14:04

... och es geht auch mit weniger Aufwand:

norwegisches Pärchen mit Nissan Patrol und Dachzelt, waren mehrere Jahre (mit Unterbrechungen) so unterwegs.
http://www.expeditionportal.com/forum/t ... -to-AFRICA!
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von userfehler » 21. Jan 2015, 16:40

Jo ich würde sagen, die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Es würde wohl auch kaum jemand einen kurzen JK als Reisemobil wählen. Aber es geht eigentlich ganz gut. Die Zuladung ist das Hauptproblem, nicht die Grösse. Als Jungspund ist man da vermutlich eh nochmals etwas schmerzbefreiter :D
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Tscharlie
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von Tscharlie » 21. Jan 2015, 17:31

Ja, und dann gibt's da noch das holländische Pärchen, das seit gefühlt 40 Jahren im J6 unterwegs ist, ich weiß.
Aber das sind alles Pärchen, die so unterwegs sind, keine wildfremden Leute und teilweise haben die wenigstens ein Dachzelt.

Lest Euch mal die Antwort von "Pedrito" im BTF durch, dann wisst Ihr, was ich meine :

http://forum.buschtaxi.org/weltreise-im ... 88-30.html

Liegt das am Altersunterschied, daß wir das konträr sehen ?

Ihr könnt' Euch ja bewerben, Chris sucht ja noch einen Mitfahrer :mrgreen:


Mindestkomfortbenötigende Grüße,
Tscharlie

Tante Edit sagt : die o.g. Holländer sind Schweizer :oops:
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von userfehler » 21. Jan 2015, 19:04

Danke nein ... ich hab die Midlife Crisis noch nicht erreicht, bin durch "familiäre" Verpflichtungen gebunden und wäre nie mutig genug, meinen Job für sowas hinzuschmeissen. Ausserdem bin ich völlig asozial :oops: Das waren also rein theoretische Punkte von mir :wink:
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von sgm » 21. Jan 2015, 19:08

Tscharlie hat geschrieben:Liegt das am Altersunterschied, daß wir das konträr sehen ?
Na soviel jünger bist du nun auch wieder nicht :lol:

Wenn ich so eine "Aussteiger-Idee" hätte, würde ich eher nach sowas hier suchen:
VW-LT-6547.jpg
VW LT
Aber das war ja nicht die Frage :greenwink:
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von Tscharlie » 21. Jan 2015, 19:22

Na also ... :old:

DAS kann ich alles Beides 1:1 so unterschreiben Bild

Hasenfüßige Grüße,
:wink:
Tscharlie
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von Chris87 » 21. Jan 2015, 22:19

Hallo zusammen,

ich versteh, was ihr meint. Und ich geb euch mit allem Recht. Ich denke aber, dass das in der bestehenden Planung mit LC für mich die beste Lösung ist. Ich hab da auch schon ein paar Jährchen drüber nachgedacht. Hier meine Argumentation, korrigiert mich, wenn ich mir irgendwo Unsinn einrede: :D

Ich war bisher jeweils mehrere Monate am Stück mit einem Ford Explorer und einen Chrysler Grand Voyager unterwegs, allerdings immer allein. Der Explorer hat mir besser gefallen. Er hatte zwar innen weniger Platz, aber im Grand Voyager wusste ich gar net so recht wohin mit dem vielen Platz. Einen Teil hab ich nie genutzt, der ist nur vermüllt. Außerdem war die bessere Geländegängigkeit im Explorer natürlich ein riesen Vorteil, auch wenn der nicht einmal Allrad hatte. Die Zuverlässigkeit war bei beiden net gut genug für eine Weltreise. Deswegen will ich jetzt, sozusagen als zuverlässigen Kompromiss aus beidem, einen Land Cruiser.

Mit dem Platz komm ich daher schon hin. Ich werde mir natürlich einen Mitfahrer suchen müssen, der ähnlich anspruchslos ist. Aber das find ich ganz gut so. Wer sich darauf einlässt, mit dem hab ich charakterlich schon mal einiges gemeinsam. Ich werd ja wohl eh erst so in ca. vier Monaten aufbrechen, vielleicht finde ich bis dahin ja eine Freundin, die mich begleitet. :roll: Jedenfalls bleibt noch genügend Zeit, potentielle Mitfahrer kennenzulernen und net mit einem Fremden reisen zu müsen. Gunter Holtorf von www.ottosreise.de war ja mit seiner Frau bis Mitte 70 in der G-Klasse unterwegs. Da schaff ich das mit 27 doch bestimmt auch.

Und zu den Kilometer: Ich seh das so: Wenn ich auf das Auto noch 500.000 Kilometer draufpacken will, dann muss ich früher oder später ohnehin alle Teile tauschen. Also kann ich mir auch gleich einen guten Gebrauchten kaufen und das übrige Geld in die Reperatur und Ersatzteile auf Vorrat stecken. Deswegen schrecken mich 200.000 Kilometer derzeit net ab. Ich gebe aber zu, dass ich mich mit Zuverlässigkeit net so gut auskenn. Ein gut erhaltener Land Cruiser mit 200k wäre das zuverlässigste Auto meines Lebens. Mein 1994 Grand Voyager hatte z.B. 320.000 Kilometer, war nie regelmäßig gewartet worden und immer nur das Nötigste gemacht bekommen.

Ja, das dazu. Ich denke also, das ginge schon. :D Was meint ihr?

Beste Grüße
Chris

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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von sgm » 21. Jan 2015, 23:05

Chris87 hat geschrieben:Mit dem Platz komm ich daher schon hin. Ich werde mir natürlich einen Mitfahrer suchen müssen, der ähnlich anspruchslos ist. Aber das find ich ganz gut so. Wer sich darauf einlässt, mit dem hab ich charakterlich schon mal einiges gemeinsam. Ich werd ja wohl eh erst so in ca. vier Monaten aufbrechen, vielleicht finde ich bis dahin ja eine Freundin, die mich begleitet. :roll: Jedenfalls bleibt noch genügend Zeit, potentielle Mitfahrer kennenzulernen und net mit einem Fremden reisen zu müsen. Gunter Holtorf von http://www.ottosreise.de war ja mit seiner Frau bis Mitte 70 in der G-Klasse unterwegs. Da schaff ich das mit 27 doch bestimmt auch.
:super:
Du machst das schon! Versuch deinen Traum umzusetzen, denn mit 27 ist das einfacher umzusetzen, als später. Lass dich nicht verrückt machen, wegen der Autowahl, da wird sich schon was passendes finden.
Schonmal über einen Mitsubishi L300 nachgedacht? Gab es mit 4x4 und Untersetzung. Die angebotenen Modelle sind alle aus den 90ern, dafür sehr einfach aufgebaut, kann vermutlich jeder Dorfschmied reparieren und sehr günstig. Da einen einfachen Einbau mit Bett rein - fertig!
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von Tscharlie » 22. Jan 2015, 19:34

Servus Christian,
Chris87 hat geschrieben:Ich hab da auch schon ein paar Jährchen drüber nachgedacht.
Chris87 hat geschrieben:Ich war bisher jeweils mehrere Monate am Stück mit einem Ford Explorer und einen Chrysler Grand Voyager unterwegs, allerdings immer allein.
DAS war eine wichtige Ergänzung/Konkretisierung - das beruhigt. :wink:

Ehrlich gesagt hatte ich schon ein klein wenig die Befürchtung, daß Du da etwas blauäugig und mit Überoptimismus herangehst, daß eine Prise zuviel Abenteuerromantik im Spiel sein könnte und der Realitätssinn für das Alltagsgrausen zu gering ausgeprägt ist. :old:

Aber - Du hast da ja offensichtlich bereits Erfahrungen gemacht, über die ich zB nicht verfüge (ich kann mich noch nicht einmal mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal mehr als 4 Wochen am Stück frei hatte ... :roll:), und wenn Du für Dich persönlich festgestellt hast ...
Chris87 hat geschrieben:Mit dem Platz komm ich daher schon hin.
... dann nehm' ich das so als Tatsache und gehe davon aus, daß Du weißt, was Du (Dir da an-)tust, auch wenn's meine persönliche Vorstellungskraft sprengt. Bild

Wichtig ist aus meiner Sicht halt einfach, daß Du Dich bei der Fahrzeugwahl hinsichtlich der notwendigen Qualität, aber eben auch hinsichtlich der notwendigen Größe für so eine langjährige Unternehmung nicht verzockst - wenn Du inmitten der Reise feststellen musst, daß das Konzept auf Dauer jetzt doch nicht so trägt wie erhofft, dann wird's halt einfach schwierig bis unmöglich, daran unterwegs noch etwas sinnvoll zu ändern.
Und Erfahrungen mit 2 Reisenden hast Du ja noch nicht so - also lasse Vorsicht walten und denk nicht nur an den best case sondern auch ein bißchen an blödere Umstände.
Chris87 hat geschrieben:Und zu den Kilometer: Ich seh das so: Wenn ich auf das Auto noch 500.000 Kilometer draufpacken will, dann muss ich früher oder später ohnehin alle Teile tauschen. Also kann ich mir auch gleich einen guten Gebrauchten kaufen und das übrige Geld in die Reperatur und Ersatzteile auf Vorrat stecken.Deswegen schrecken mich 200.000 Kilometer derzeit net ab. Ich gebe aber zu, dass ich mich mit Zuverlässigkeit net so gut auskenn.
Du hast jetzt aber nicht vor, auf Deiner Reise 100Tkm/Jahr abzuspulen, oder ist das "Open End" gedacht ? Bild

Und dann ist die Frage : was ist für Dich ein "guter" Gebrauchter ?

Für mich heißt das : die Basis des Autos muß es wert sein, da nochmal Geld für Reparaturen reinzustecken, um eine grundsätzliche Zuverlässigkeit für die weitere Zukunft abzusichern.
Vielleicht bin ich auch hier zu konservativ, aber ich würde lieber jetzt hier vor der Reise 5TEUR mehr in eine gesunde Basis investieren, als dieses Geld und womöglich noch weit mehr unterwegs in eine Dauerbaustelle zu stecken, bei der altershalber jeden Monat was anderes verreckt.

Ich wäre mir nicht sicher, daß der beim Kauf gesparte Betrag ausreicht, den Wagen unterwegs durchzureparieren. Und ich hoffe doch nicht, daß Du auf die Reisedauer tatsächlich "alle Teile tauschen" musst - wenn Du ein Auto nur aus Ersatzteilen bauen lassen müsstest, käme Dich das exorbitant teurer als der Erwerb des kompletten Neufahrzeugs.

Es geht bei der möglichen Dauerlaufleistung ja nicht nur um den Motor, sondern um das Auto und seine Struktur insgesamt und das ist halt irgendwann ausgelutscht und es ist nicht mehr sinnvoll (!) reparabel.

Ich denke dabei nicht an die Verschleißteile, die anfallen werden (obwohl es sicherlich ein Unterschied ist, ob man eine LiMa während der Reisedauer ein-, zwei oder dreimal ersetzen muß), sondern an Teile, die "normalerweise" ein ganzes Autoleben von vllt. 500Tkm/20 Jahren überstehen würden (zB Lenk- oder Schaltgetriebe, Karosserie, Rahmen, Kardanwellen, Differentiale, Kabelbäume, ...) - die aber vielleicht eben keine 700Tkm/28 Jahre überleben.

Wenn Du sowas quasi "unnötig" reparieren lassen musst, ist es eigentlich "Perlen vor die Säue geschmissen".
Und da ist bei einem Auto mit höherer Laufleistung/höherem Alter halt einfach sehr wahrscheinlich das Risiko deutlich höher und auch erheblich schneller ein wirtschaftlicher Totalschaden erreicht, wenn ein relevantes teures Teil aufgibt, das normal locker 500Tkm gehalten hätte, aber eben bei 700Tkm die Grätsche macht.

Insgesamt bräuchtest Du halt einfach mehr Zeit, um den Markt zu sondieren und auf das "passende" Auto auch etwas warten zu können, auch mal Probe fahren zu können - denn das ist die nächsten Jahre ja Dein "Zuhause".

Die fehlende Zeit macht's richtig schwierig.

Sei's d'rum - ich schließe mal vorläufig mit einem Zitat des von mir verlinkten "Pedrito", denn er liegt m.E. auch hier genau richtig :

"Ich wünsche Dir, und das meine ich auch so, das ideale Auto für Dich, die tollsten Gegenden, und dass Du irgendwann wieder nach Hause kommst und sagst, "es war so toll, dass ich das nächste Mal 10 Jahre weg bleibe".
Viel Glück, es ist nicht alles KÖNNEN, aber fast alles WOLLEN"


Du scheinst mir wirklich zu wollen, ergo - just do it :!: :up:


Liebe Grüße,
Tscharlie

P.S.: Fällt mir grad noch ein - wenn Du auf Deiner Suche zufällig auf einen älteren HiLux (bis 2004, da noch ohne D4D-Motor) stoßen solltest - auch das wär (sinnvollerweise mit Hardtop) ein interessantes, sehr haltbares und zuverlässiges Auto.
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Re: Welt umfahren - LC95 oder 100?

Beitrag von Chris87 » 23. Jan 2015, 08:03

Servus zusammen,
Tscharlie hat geschrieben: Ehrlich gesagt hatte ich schon ein klein wenig die Befürchtung, daß Du da etwas blauäugig und mit Überoptimismus herangehst, daß eine Prise zuviel Abenteuerromantik im Spiel sein könnte und der Realitätssinn für das Alltagsgrausen zu gering ausgeprägt ist. :old:
Das hab ich mir schon gedacht. :D Deswegen habe ich das mal ein wenig erläutert.
Tscharlie hat geschrieben: Und dann ist die Frage : was ist für Dich ein "guter" Gebrauchter ?
Habe jetzt mal einen Prüfer zu diesem Auto geschickt: http://suchen.mobile.de/auto-inserat/to ... 81532.html Das wäre meine erste Wahl. Ist ein Privatverkauf. Der Verkäufer hat am Telefon einen guten Eindruck gemacht und meinte, das Auto sei in einem guten Zustand. Ich hoffe, dass stimmt so. Dann würde ich den nehmen.

Das wäre mein Backup: http://suchen.mobile.de/auto-inserat/to ... 14824.html Ich bin bei alten Autos nur vorsichtig. Mein bereits erwähnter Chrysler Grand Voyager war BJ 1994 und da ging alle Nase lang was kaputt. Sicher ist das eine andere Qualität wie bei Toyota und er wurde auch nie übertrieben gehegt und gepflegt, aber es hat mich schon verschreckt.

Beste Grüße,
Chris

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